Von AA nach C Nach einer Stunde hatte Verena ihren neuen Busen

ZÜRICH - In einer Stunde von Körbchengrösse AA nach C: Wie Unternehmerin Verena Viering (29) aus Zürich sich den Wunsch nach einem grösseren Busen erfüllte und welchen Preis sie dafür bezahlt hat.

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Patientin Verena Viering (28) bei der Nachkontrolle durch Dr. Nicholas Waughlock (42). Toini Lindroos

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Sie hat lange gewartet, musste aber nicht lange überlegen: Verena Viering (29) aus Zürich liess sich den Busen von Körbchengrösse AA auf C vergrössern. «Ich wollte mich endlich weiblicher fühlen», sagt die Besitzerin des Kosmetikstudios «Backstage Beauty».

Die Entscheidung

«Mir war schon als junges Mädchen klar, dass ich diese Operation mache», sagt Verena Viering.«Aber ich habe extra länger gewartet, um ganz sicher zu sein.» Sie entschied sich für eine Operation in der Spezialklinik «Breast Atelier» in Zürich (9800 Fr. Pauschalpreis). «Das ist kein Eingriff, bei dem ich etwas riskiere, indem ich ins billigere Ausland fahre.» 

Die Vorbereitung

Ein 3D-Scanner erfasste den Oberkörper der Patientin, erstellte daraus ein Computermodell. Dr. Waughlock: «Damit können wir am Computer bereits vorab das Endergebnis simulieren und gemeinsam das passende Implantat auswählen.» Zusätzlich vermisst der Arzt exakt die Brust, um die Implantate später exakt an der richtigen Stelle platzieren zu können.

 

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Ein 3D-Scanner erfasst den Oberkörper der Patientin. Der Arzt erstellt ein Computermodell, kann so das Ergebnis bereits vor der OP simulieren. Toini Lindroos

Die Implantate

Schon seit längerem sind fast nur noch Implantate mit Silikongel-Füllung üblich: Sie fühlen sich natürlicher an als die früher verwendeten Kochsalzlösungen. Verenas Implantate (je 325 ml pro Seite) sind nicht ganz rund, sondern tropfenförmig. Dr. Waughlock: «Das sieht natürlicher aus, stützt die Brustwarze und verhindert, dass sich das Implantat verschiebt.»

Die Operation

Verenas Implantate wurden durch einen feinen Schnitt in der Hautfalte unter der Brust unter die Muskelhaut geschoben. Dr. Waughlock: «Die Narbe ist an dieser Stelle später fast unsichtbar. Ausserdem können wir Implantate so genauer platzieren als durch den auch üblichen Schnitt in der Achselhöhle oder über die Brustwarze.» Eine Stunde dauert die Operation in Vollnarkose.

Die Nachsorge

Noch am selben Tag kann Verena nach Hause, muss aber am Folgetag zur ersten Nachuntersuchung - sowie eine Woche und drei Monate später. «Zwei Wochen ging es mir nicht gut, war ich sehr schwach.» Die Ärzte empfehlen, je nach Beruf, ein bis drei Wochen Pause sowie drei bis sechs Wochen keinen Sport.

Das Ergebnis

«Ich bin sehr zufrieden», sagt Verena. «Alles fühlt sich weich an und sieht völlig natürlich aus.» Dr. Waughlock: «Die meisten Patientinnen nehmen eine ähnliche Implantat-Grösse, 200 bis 300 Milliliter. Das ergibt eine, maximal zwei Körbchengrössen mehr.» Die Breite des Brustkorbs gibt dabei die Grenze für ein natürliches Ergebnis vor.

Verena geniesst ihren verschönerten Körper: «Wenn ich ehrlich bin, trage ich jetzt ständig etwas mit Ausschnitt - mal vorn, mal hinten, mal seitlich.» Früher benötigte sie immer einen gepolsterten BH, jetzt lässt sie den BH manchmal gleich ganz weg.

Mehr Informationen zur Klinik unter www.breast-atelier.ch

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Publiziert am 01.04.2016 | Aktualisiert am 21.12.2016
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2 Kommentare
  • Rolf  Wittwer 02.04.2016
    Wer übernimmt eigentlich die horrenden Kosten für derartige die Natur hintergehenden OPs? Als eine Krankheit kann ein kleiner Busen ja nie und nimmer bezeichnet werden. Vielleicht zahlt die KK bloss, falls die Dame eine teure Zusatzversicherung abgeschlossen hat.
    Falls jedoch die obligatorische KK die Rechg. begleicht (was ich nicht hoffe), sollte ich die nächste Prämienrechnung etwas kürzen!
    • Thomas  Steuble 02.04.2016
      In der Regel muss so eine OP aus der eigenen Tasche bezahlt werden.
      Es gibt aber auch Ausnahmen. Z.B. wenn gar keine Oberweite vorhanden ist, oder sehr wenig, und die Patientin psychisch darunter leidet, kommt es die KK günstiger als die Behandlungskosten beim Seelendoktor. Rekonstruktionen, z.B. nach einer Brust-OP wegen Krebs, werden von der KK übernommen.