Neue Studie zeigt Durch Tetris vergeht die Lust aufs Rauchen!

Von den Glimmstengeln loszukommen, ist schwer. Forscher behaupten nun aber, dass es sogar spielend geht. Und zwar buchstäblich.

Ob auf dem Tablet oder dem Smartphone: Tetris kann man immer gamen, dank zahlreicher Apps. play
Ob auf dem Tablet oder dem Smartphone: Tetris kann man immer gamen, dank zahlreicher Apps. Cover Media
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Gesundheit

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Das 80er-Jahre-Kultspiel Tetris macht nicht nur eine Menge Spass: Es kann Menschen sogar helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Das zeigt eine neue britische Studie.

Psychologen der Plymouth University liessen eine Gruppe von rauchenden Studenten 15 Minuten lang Tetris auf einem iPad spielen. Und das eine Woche lang. Die Probanden mussten nach dem Spielplausch jeweils angeben, ob ihr Verlangen nach einer Zigarette gestiegen, gleich geblieben oder gesunken war.

Ergebnis: Das Verlangen reduzierte sich im Vergleich zu einer zweiten Rauchergruppe, die kein Tetris spielen durfte, jeweils um ein Fünftel.

«Die Wirkung von Tetris auf das Verlangen der Studenten blieb während der gesamten Woche gleich – und zwar bei jeder Art von Verlangen. Die Teilnehmer spielten das Spiel durchschnittlich 40 Mal, aber die Wirkung liess nicht nach», so Professor Jon May von der Plymouth University.

Die Forscher erklären sich den «Tetris-Effekt» damit, dass beim Spielen dieselben Bereiche des Gehirns angesprochen werden, die auch beim Verlangen nach Zigaretten aktiv sind. Die Bilder der bunten Puzzlesteine beschäftigen das Hirn dabei dermassen, dass es Mühe hat, sich gleichzeitig den Genuss einer brennenden Zigarette vorzustellen. Dadurch kann das Verlangen nach Tabak erst gar nicht aufkommen. Kurz: Es wird ausgetrickst.

Wer selber rauchfrei werden möchte, sollte es also mal mit Tetris versuchen. Schaden kann es ja nicht. Und laut Professor Jon May könnte diese Art von «Therapie» sogar effektiver sein als Selbsthilfe-Bücher. (cm/gsc)

Publiziert am 17.08.2015 | Aktualisiert am 17.08.2015
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