Weihnachtsstress mit Folgen Wenn Festtage Frauenherzen brechen

Damit die freien Tage rund um Weihnachten für alle perfekt werden, setzen sich insbesondere Frauen oft unter enormen Druck – und vernachlässigen es, auf sich selbst und ihre Herzgesundheit zu achten. Bluthochdruck bis hin zu einem stillen Infarkt können die Folgen sein, warnt eine US-Kardiologin.

Weihnachtsstress vermeiden: So kommen Sie gelassen durch  Festtage play

Zu viel Stress über die Festtage kann neben dem Gemüt auch dem Körper ganz schön zusetzen. Auch ohne Stress gibt es ein frohes Fest, also schonen Sie sich!

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Die perfekten Geschenke, das perfekte Weihnachtsmenü, der perfekte Weihnachtsbaum und die perfekte Dekoration. Besonders Frauen setzen sich zu den Festtagen einem enormen Druck aus. Die Folge: Überlastung und zu viel Stress für das Herz. Sogar erhöhter Blutdruck und im schlimmsten Fall ein stiller Herzinfarkt können die Konsequenz sein, warnt Dr. Karla Kurrelmeyer vom «Methodist DeBakey Heart & Vascular Center» in Houston.

Weihnachtsstress mit schweren Folgen

Im Gegensatz zum «normalen», hat der stille Herzinfarkt etwas andere Symptome und wird dadurch häufig nicht früh genug erkannt: «Meistens haben Menschen, die einen Herzinfarkt erleiden, Symptome wie Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder ähnliches», sagt Kurrelmeyer. Ein stiller Infarkt könne sich dagegen durch ganz simple Symptome äussern, wie einer Magenverstimmung, grippeähnlichen Symptomen oder einem unangenehmen Gefühl wie bei einer Muskelzerrung im Brust- oder oberen Rückenbereich.

Eine weitere Gefahr der Weihnachtszeit sei, dass der starke Stress eine Funktionsstörung des Herzmuskels auslöse. Bei dieser, auch als Broken-Heart-Syndrom bekannten Krankheit, die vorwiegend bei älteren Frauen auftritt, führt der Stress dazu, dass die linke Herzkammer nicht mehr richtig arbeitet. Die Symptome sind denen eines Herzinfarkts sehr ähnlich. Daher sei es wichtig, solche Anzeichen so schnell wie möglich abzuklären, rät die Kardiologin.

Abschalten lohnt sich

Um Herzflattern und den weihnachtlichen Stress also zu vermeiden, lohnt es daher gemäss Kurrelmeyer, sich in den Ferien auch Zeit für sich selbst zu nehmen und Dinge zu tun, die dabei helfen, Stress zu verringern. „Bewegung, entweder Walking oder Laufen, Yoga, Meditation, ein schöner Spaziergang mit einer geliebten Person – egal was es ist, tun Sie es“, so die Kardiologin.

Dann steht den frohen Festtagen nichts mehr im Weg - und perfekt wird es eh nie!

(aponet)

Krankheit und Symptome

Was ist das Broken-Heart-Syndrom?

Beim Broken-Heart-Syndrom handelt es sich um eine spontan einsetztende und oft schwerwiegende Funktionsstörung des Herzmuskels. Die Symptome sind ähnlich wie bei einem Herzinfarkt: Heftige Brustschmerzen und Atemnot. Im Unterschied zum Herzinfarkt verstopfen keine Herzgefässe. Die Krankheit ist heilbar, jedoch dauert die Genesung einige Wochen. Bei den Meisten Patienten mit dem Broken-Heart-Syndrom normalisiert sich die Herzfunktion komplett.

 

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Publiziert am 16.12.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016
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  • Henry  Eric Wittwer IMMOBIL press aus Xcanatun Col. Merida YUC.MEXICO
    16.12.2016
    Weihnachten ist kein Stress, sondern Freude. Ihr macht was falsch. Lasst doch das Fest wie andere Feste. Ich sehe da kein Problem. Wir sind meistens zu Hause alleine.