Vasalgel soll 1 Jahr wirken Bald kommt die Verhütungsspritze für den Mann!

Kondome oder Unterbindung: Bei Männern sind die Möglichkeiten zur Verhütung sehr begrenzt. US-Forscher arbeiten jetzt aber an einer neuen und sogar hormonfreien Methode.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Medizinische Methoden gegen das Übel Die besten Mittel gegen Krampfadern
2 Schwitzen für den Geist Sauna schützt vor Demenz
3 Gut fürs Immunsystem Sonnenlicht aktiviert die Abwehrzellen

Medizin

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
30 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden
Verhütungsspritze für Männer: Vasalgel soll Kondome ablösen play

Das Vasalgel soll verhindern, dass Spermien jemals auf eine Eizelle treffen.

Thinkstock

 

Pro Jahr gibt es weltweit mehr als 85 Millionen unerwünschte Schwangerschaften. Geht es nach Wissenschaftlern der Universität von Illinois, soll eine Verhütungsspritze für den Mann helfen, diese Quote zu ändern.

Das Prinzip: Dem Mann wird in beide Samenleiter das sogenannte Vasalgel injiziert. Einmal gespritzt, verwandelt sich das hormonfreie Produkt in ein Hydrogel. Dieses bildet eine Barriere, die zwar von der Samenflüssigkeit, nicht aber von den Spermien durchdrungen werden kann. Kurz: Die Spermien werden auf ihrem Weg nach draussen ausgefiltert und vom Körper anschliessend abgebaut.

Klinische Tests noch dieses Jahr

Bislang wurde das Vasalgel allerdings erst an zwölf Kaninchen getestet. 29 Tage nach den Spritzen war deren Ejakulat frei von Spermien. Die Gelbarriere behielt ihre verhütende Wirkung ein ganzes Jahr lang. Danach wurde sie von den Wissenschaftlern wieder entfernt. Der Prozess ist also umkehrbar.

Noch dieses Jahr soll das Vasalgel in einer klinischen Studie an Männern getestet werden. Sind die Tests erfolgreich, soll die Verhütungsspritze weltweit angeboten werden – zu einem Preis, den sich jeder leisten kann.

Die aktuelle Studie wurde im Fachmagazin «Basic and Clinical Andrology» veröffentlicht. (gsc)

Mehr zum Thema
Publiziert am 31.03.2016 | Aktualisiert am 23.09.2016
teilen
teilen
30 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

5 Kommentare
  • Jens  Goldmann 31.03.2016
    Wenn es verunmölicht wird dass eine Frau dem Mann ein Kukukskind unterjubeln kann wäre es eine sehr gute Lösung. Sehr viele Männer arbeiten für so ein Kind das nicht von ihm stammt. Einfache Sache Datum der Einnahme im Handy speichern und erinnern lassen wenn das Jahr zu Ende geht.
  • Christoph  Sutter 31.03.2016
    Da stellt sich mir die Frage : 85`000`000 mal unerwünscht für wen ?
  • Pascal  Spring , via Facebook 31.03.2016
    Und dann wenn das jahr vorbei ist, man es nicht bemerkt hat. Hat man auf einmal ein Kind. Da bemühe ich mich lieber, mir jedesmal ein Kondom rüber zu ziehen ;)
    • Pausen  Klaun aus Sarnen
      31.03.2016
      Da ist es doch gleich einfacher, der Frau die Verantwortung zu überlassen - sie vergisst sicher nie, die Pille zu nehmen, gell? ;-)
  • Thomas  Hager aus Luzern
    31.03.2016
    Damit wird es den Frauen unmöglich gemacht einem Kuckuckskinder unterzujubeln. In der Schweiz geht man davon aus das in jeder Schulklasse eines sitzt was ca. 5 Prozent aller Kinder sind.