Checkliste der Symptome So erkennen Sie ein Burn-out

Überarbeitung, Überforderung und Stress machen krank. Wie Sie die Symptome eines Burnouts erkennen und was sich dagegen tun lässt.

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Burn-out: Wenn Arbeit krank macht.

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300'000 Arbeitnehmer laufen gemäss einer Studie von Gesundheitsförderung Schweiz Gefahr, ein Burn-out zu erleiden. Dieses kann sich in unterschiedlichen Symptomen äussern. Typisch sind eine tiefe Erschöpfung und ein Gefühl innerer Leere. Zudem treten häufig Schlafstörungen oder Kopfschmerzen, Verdauungs­probleme oder Tinnitus auf.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat eine Liste mit Anzeichen erstellt, die auf ein Burn-out hindeuten:

  • Sinkende Produktivität trotz grösserem Einsatz.
  • Rückzug und Vernachlässigung von Familie, Freunden und Bekannten zugunsten der Arbeit.
  • Verdrängung persönlicher Bedürfnisse.
  • Öfter das Gefühl von Nervosität, Müdigkeit und Erschöpfung.
  • Schlechte Konzentration, grössere Vergesslichkeit als früher.
  • Ständiges Gefühl von Über­forderung.
  • Mühe, sich für die Arbeit zu ­motivieren.
  • Neigung zu Sarkasmus und Zynismus.
  • Negative Bewertung der Arbeitsergebnisse.
  • Vermehrter Konsum von Sub­stanzen, die wach und leistungs­fähig machen.

Je mehr Warnzeichen und je häufiger sie zutreffen, desto wahrscheinlicher sind Sie von einem Burn-out betroffen. Dann benötigen Sie professionelle medizinische oder psychologische Hilfe.

So schützen Sie sich vor einem Burnout

  • Pflegen Sie soziale Kontakte.
  • Üben Sie die berufliche Abgrenzung.
  • Treiben Sie regelmässig Sport im Ausdauerbereich.
  • Wenden Sie Entspannungstechniken wie Yoga an.
  • Üben Sie eine tiefgehende Atemtechnik ein.
  • Setzen Sie Prioritäten.
  • Schlafen Sie genügend.
  • Lernen Sie, Nein zu sagen.
  • Suchen Sie professionelle Hilfe frühzeitig auf.

Quelle: Institut für Arbeitsmedizin (ifa)

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Publiziert am 16.11.2016 | Aktualisiert am 16.11.2016
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6 Kommentare
  • Camille  LaFontaine aus Bern
    17.11.2016
    Hahaha! Burnout, das neue Modewort der heutigen Emo-Gesellschaft. Die Liste vom Seco ist völlig nutzlos. Damit fühlt sich nur jeder betroffen und rennt zum Arzt, der sich die Hände reibt.
  • Conny  Sigg 17.11.2016
    Wenn man noch nie ein Burn-out hatte, gehört man nicht mehr dazu! So kommt es mir langsam aber sicher vor! Chris Patton hat ganz recht, es nervt wirklich! Alles will man mitmachen, überall dabei sein, der beste, beliebteste, schnellste sein! Man kann sich sehr wohl selber schützen, indem man sich seine Auszeiten nimmt. Sollte das im Job, den man ausübt nicht gehen, macht man halt was anderes. Der Gesund- und Zufriedenheit zuliebe!
  • Verena   Von Guggisber aus Langenthal
    17.11.2016
    interessant, wie auch hier wieder Burnout mit Depression verwechselt wird
  • Chris  Patton aus Biel
    17.11.2016
    Ich bin ja nicht partout gegen das Problem Burnout, aber es fängt mich an zu nerven. Jeder der in seinem Leben mit irgend etwas nicht klar kommt, hat Burnout. Lernt lieber Eure Grenzen kennen, überschätzt Euch nicht ständig und löst Probleme gradlinig, vielleicht ab und zu ein Nein wäre auch toll. Da wären schon ganz viele Burnout Patienten ohne Medis geheilt.
  • Bernhard  Straubhaar 17.11.2016
    Hier werden die Anzeichen eines Burn-outs aufgezeigt und wie man sich davor schützen kann. Der beste Schutz ist sicher nicht die Bekämpfung der Symtome, sondern der Grund weshalb jemand einem Burn-out erliegt.