HIV, Tripper, Chlamydien und Co. Die schlimmsten Geschlechts-Krankheiten

Ungeschützter Sex kann ungewollte Folgen haben – diese Geschlechtskrankheiten können lästig bis tödlich enden.

Diese 6 Geschlechtskrankheiten bekommt man beim ungeschützten Sex play
Der Erreger Treponema pallidum löst eine der schlimmsten Geschlechtskrankheiten aus: Syphilis.  SCIENCE ARTWORK/SCIENCE PHOTO LIBRARY
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Gesundheit

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Am Montag haben Forscher der Universität Zürich eine Studie mit alarmierenden Ergebnissen über eine neuartige Form von Super-Syphilis publiziert. Doch nicht nur diese Krankheit ist erschreckend. Hier eine Auflistung der sechs schlimmsten Geschlechtskrankheiten.

Feigwarzen

Auslöser für die Feigwarzen sind sogenannte Humane Papillomviren (HPV). Diese gibt es in fast 50 verschiedenen Formen, doch einige sind schlimmer als andere.

Die schmerzlosen aber lästigen Hautwucherungen der Feigwarzen können vor allem bei Frauen schlimme Folgen haben: Es kann zu Gebärmutterhalskrebs führen. Feigwarzen können nicht entfernt werden und werden durch ungeschützten Sex sehr schnell verbreitet.

Chlamydien

Zu den Symptomen dieser bakteriellen Infektion gehören Juckreiz, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen. Oft bleibt die Krankheit aber unbemerkt, was bei Männern zu Entzündungen der Harnröhre, Prostata oder der Nebenhoden führen kann. Bei Frauen kann sich die Gebärmutterschleimhaut, die Eierstöcke sowie die Eileiter entzünden.

Bei Nichtbehandlung kann es bei beiden Geschlechtern zu Unfruchtbarkeit kommen. Besonders fies bei den Chlamydien: Geraten die Bakterien ins Auge, kann man sogar daran erblinden, da Chlamydien durch eine Schmierinfektion verbreitet werden. 

Gonorrhoe/Tripper

Diese bakterielle Infektionskrankheit ist besser unter dem Namen Tripper bekannt. Jedes Jahr sollen sich bis zu 60 Millionen Menschen mit Tripper anstecken. Der Erreger befällt dabei die Schleimhäute des Infizierten und löst bereits nach wenigen Tagen Schmerzen beim Wasserlassen und Ausfluss aus der Harnröhre aus.

Tripper kann aber auch unbemerkt bleiben, was zu chronischen Bauch- und Gelenkschmerzen oder sogar Unfruchtbarkeit führen kann.

Genital-Herpes

Dieser Virus ist extrem ansteckend und befällt die Haut und die Schleimhäute des Genitalbereichs. Er macht sich neben Bläschen im Intimbereich auch durch Schmerzen, Juckreiz und geschwollene Lymphknoten bemerkbar. Der Herpes-Virus vom Typ 2 ist nicht mit der harmlosen Form des Lippenherpes von Typ 1 zu verwechseln.

Syphilis

Die Infektion mit dem Krankheitserreger Treponema pallidum wird meistens durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Die Ansteckungsrate liegt bei 40 bis 60 Prozent, je nachdem in welchem Stadium sich die infizierte Person befindet. 

Es gibt insgesamt vier Stadien mit jeweils verschieden starken Symptomen. Diese reichen von Geschwüren im Genitalbereich, Hautausschlägen bis hin zu neurologischen Störungen.  

HIV/AIDS 

Die Immunschwächekrankheit AIDS ist die gefährlichste Geschlechtskrankheit überhaupt: Sie gilt bis heute als unheilbar und tödlich. AIDS wird durch das Humane Immundefizienz-Virus HIV über den Austausch von Körperflüssigkeiten übertragen. Dies geschieht meist durch Geschlechtsverkehr oder in selteneren Fällen durch nicht sterile Injektionsnadeln.

AIDS hat weltweit bisher schon 25 Millionen Todesopfer gefordert. Über 36 Millionen Menschen sind mit HIV infiziert. (vac)

Publiziert am 08.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
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4 Kommentare
  • Werner  Schneider 10.12.2016
    Ihr Beitrag zu Feigwarzen ist nicht korrekt - es gibt sehr wohl Behandlungen. Einerseits chirurgisch (z.B. mit Elektrokauter werden die Warzen weggebrannt), andererseits gibt es auch Crèmes, die sehr gut wirken. Ausserdem kann man sich heutzutage im Jugendalter (Mädchen UND Jungen) gegen HPV impfen lassen - der Vorteil ist, dass die Impfung gegen mehrere HPV-Subtypen wirksam ist, die Krebs, u.a. auch Gebährmutterhalskrebs, verursachen können. Bitte korrekt recherchieren!
  • karl  hutter 09.12.2016
    Gilt auch für den Artikel über Hyaluronsäure: Die genannte Ärztin, Roshanak Daneshzadeh Tabrizi ist Radiologin. Profi rsp wie erwähnt "Expertin für minimalinvasive ästhetische Medizin" kann sich jeder bezeichnen, entspricht aber keinem Facharzttitel oder entsprechender Ausbildung!
  • karl  hutter 09.12.2016
    Einmal mehr sollte sich die Blick Redaktion von medizinischen Themen fernhaften, da wieder Fehlinfos verbreitet werden. zB: Feigwarzen können sehr wohl entfernt werden. zB: HSV1 und HSV2 können beide überall am Körper auftreten. Etc. ...
  • Sonja  Zwicker 09.12.2016
    Man müsste viel mehr mit Bildern und Videos abschreckende TV-Sendungen über solche Krankheiten bringen! Auch Dokus von Betroffenen wären sicher wirkungsvoller wie blosser Lesestoff!