Glutenfrei leben Hilfe, macht Brot mich krank?

Wer sich glutenfrei ernährt, galt lange als Exot. Doch hinter der Gluten-Unverträglichkeit steckt ein medizinisches Problem. Wir klären die wichtigsten Fragen rund um die heimliche Gefahr aus Brot und Brötchen.

Schmeckt lecker, aber nicht allen bekommt Brot. Schuld ist das Gluten. play

Schmeckt lecker, aber nicht allen bekommt Brot. Schuld ist das Gluten.

Thinkstock
Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Kein Chabis! Kohlgemüse ist Spitze
2 Nachtarbeit mit dem Gebiss Das können Sie gegen Zähneknirschen tun
3 Unser wichtigster Muskel? Nicht der Allerwerteste, sondern das...

Gesundheit

teilen
teilen
28 shares
Fehler
Melden

Sponsored Content

Was ist Gluten?
Gluten ist das Kleber-Eiweiss von bestimmten Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Dinkel. Fast alle Teigwaren wie Brot, Brötchen, Nudeln sind glutenhaltig. Achtung: Auch viele Süssspeisen, Light-Käse, Schlagrahm aus der Dose, Fertigsaucen oder Billig-Joghurt enthalten Gluten! Gesetzlich gilt: Solche Allergene müssen auf der Verpackung angegeben sein.

Ist glutenfreie Ernährung nur eine Mode?
Als Ernährungsform ist glutenfrei zwar ein Trend. Denn viele Menschen verzichten freiwillig auf Getreide, Backwaren & Co. Auf dem Vormarsch sind daher auch exotische Getreide wie Quinoa, Amaranth oder Chia (gibts als ganze Körnchen oder Mehl zum Backen). Aber: Hinter einer echten Unverträglichkeit steckt eine genetische Besonderheit. Medizinisch gesehen sind 0,5 Prozent der Schweizer von einer Unverträglichkeit (Zöliakie) betroffen.

Woran merke ich, dass ich unverträglich bin?
Typische Kennzeichen sind: Bauchschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme oder eine sensible Verdauung. Achtung: Diese Unverträglichkeit gegenüber Gluten bleibt ein Leben lang bestehen und sollte daher rechtzeitig diagnostiziert werden!

Muss ich mit einer Glutenunverträglichkeit zum Arzt?
Nein. Für einen ersten, schnellen Test zuhause gibt es im Fachhandel spezielle Test-Sets. Damit werden IgA-Autoantikörper im Blut nachgewiesen. Für den Test ist ein kleiner Tropfen Blut aus der Fingerspitze nötig. Nach 5 Minuten hat man das Ergebnis und kann dann seine Ernährung darauf ausrichten.

Soll ich mich jetzt auf Unverträglichkeit testen?
Ja. Wer von seiner Unverträglichkeit nichts weiss und Gluten zu sich nimmt, stresst seinen Körper. Übelkeit, Erbrechen oder eine turbulente Verdauung schwächen das Immunsystem. Eine chronische Entzündung im Darm erhöht das Krebs-Risiko. Entwarnung: Eine glutenfreie Ernährung kommt ohne Verzicht aus und schmeckt inzwischen genau so gut wie «normales» Essen. Mittlerweile gibt es sogar im Supermarkt eine grosse Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln. Die Produkte sind meistens aber etwas teurer als die regulären Lebensmittel.

Glutenfrei mit nu3

Nu3 ist Europas Marktführer für intelligente Ernährung. Im Onlineshop finden Sie die besten Produkte rund um Abnehmen, Sport, Naturkost, Gesundheit und Schönheit. Für das Thema «Glutenfrei leben» finden Sie dort Backmischungen, Gebäck und Riegel. Es gibt auch alles über glutenfreies Müsli. Für alle Glutenfrei-Esser und den gesunden Alltag.

 

Mehr zum Thema
Publiziert am 23.02.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016
teilen
teilen
28 shares
Fehler
Melden