Gesünder Velofahren Mit diesen Tipps sitzen Sie richtig im Sattel

Rückenzwicken, Gelenkschmerzen und mehr: Velofahren ist zwar grundsätzlich gesund, kann aber bei Fehlhaltungen zu Beschwerden führen. Mit diesen Tipps fahren Sie gesünder.

Wer viel auf dem Velo unterwegs ist, sollte ein paar Dinge beachten. Der Gesundheit zuliebe. play

Wer viel auf dem Velo unterwegs ist, sollte ein paar Dinge beachten. Der Gesundheit zuliebe.

Thinkstock
Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 12 Abnehm-Tipps So machen Sie eine gute Figur!
2 Kein Chabis! Kohlgemüse ist Spitze
3 Nachtarbeit mit dem Gebiss Das können Sie gegen Zähneknirschen tun

Gesundheit

teilen
teilen
17 shares
Fehler
Melden

Bevor Sie auf Ihren Drahtesel steigen, sollten Sie die richtige Sitzhöhe einstellen. In der optimalen Position ist Ihr Bein beinahe ausgestreckt (aber nicht durchgedrückt), wenn das Pedal auf dem tiefsten Punkt der Kurbelumdrehung steht. Vom Sattel aus sollten Sie also mit den Zehenspitzen den Boden berühren können. Kommen Sie mit der gesamten Sohle auf, sitzen Sie zu niedrig. Können Sie den Asphalt gar nicht berühren, sitzen Sie zu hoch.

Danach gibt es vier Positionen, die Sie auf Ihrem Velo einnehmen können – abhängig davon, wie Sie fahren wollen, beziehungsweise welchen Biketyp Sie besitzen:

  1. Holland-Velo
    Sie sitzen fast aufrecht auf dem Rad, der Lenker ist sehr nah am Körper. Hier formt sich ein natürliches und leichtes Hohlkreuz, das gut für die Haltung ist, und es entsteht kaum eine Belastung für die Arme und Hände. Dafür lastet das gesamte Gewicht auf dem Gesäss.
     
  2. City-Velo
    Hier sitzen Sie mit leicht geneigtem Oberkörper (etwa 60 Grad). Der Lenker ist recht hoch, Sie können zügig radeln und haben trotzdem eine gute Übersicht über den Verkehr. Achten Sie nur darauf, dass Ihre Wirbelsäule nicht zusammensackt.
     
  3. Trekking-Bike
    Auf diesem Fahrrad ist der Rücken deutlich geneigt - zwischen 30 bis 60 Grad. Deshalb müssen Ihre Schultern und Hände sowie Ihr Nacken mehr Stützarbeit leisten. Rücken, Wirbelsäule und Gesäss werden allerdings entlastet.
     
  4. Sport-Velo
    Hier sitzen Sie 15 bis 30 Grad im Winkel zur Waagerechten, das heisst stark geneigt. Der Sattel ist höher als der Lenker für eine gute Kraftübertragung. Rücken, Beine, Schultern und Bauch sind sehr gefordert.

Beim Fahren im der Stadt brauchen Sie vor allem einen guten Überblick über den Verkehr, das Holland-, City- oder Trekking-Rad eignet sich hier also besonders. Wichtig ist, dass Sie stets darauf achten, dass Ihre Wirbelsäule nicht einsackt, das heisst, Sie sollten nicht mit einem krummen Rücken auf dem Rad sitzen. Sollte Ihr Lenker etwas höher eingestellt sein, achten Sie darauf, beim Fahren nicht die Arme durchzustrecken - das führt zu Nackenverspannungen. (cm/gsc)

Publiziert am 03.09.2015 | Aktualisiert am 03.09.2015
teilen
teilen
17 shares
Fehler
Melden