Comeback eines gesunden Getreides Deshalb lohnt es sich, Hirse zu essen

Hirse hält nicht umsonst wieder zunehmend Einzug in der Küche: Das nussig schmeckende Getreide ist sehr beliebt in der Vollwertküche, weil es viele gesunde Nährstoffe enthält und als Wunderwaffe im Kampf für die Schönheit gilt. Ausserdem ist Hirse vielseitig einsetzbar - ob als Suppeneinlage oder Keks.

Was ist Hirse und wie gesund ist dieses Getreide? play

Hirse ist eine gute Alternative für Menschen, die unter einer Gluten-Unverträglichkeit leiden.

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Was ist Hirse?

Hirse ist eine Sammelbezeichnung für kleinfrüchtiges Spelzgetreide aus der Familie der Süssgräser. Ursprünglich wurde Hirse im trockenen Klima Afrikas und Nordchinas angebaut. Später verbreitete es sich weltweit, die Römer und Gallier machten Haferbrei aus dem Getreide, und im Mittelalter war Hirse sogar verbreiteter als Weizen. Heute ist Hirse ein Grundnahrungsmittel für ein Drittel der Weltbevölkerung. In Indien wird daraus zum Beispiel Roti hergestellt, Hirsebrei in Osteuropa oder auch glutenfreies Bier. In Nordamerika und Nordeuropa galt es lange Zeit vor allem als Vogelfutter, doch mit der zunehmenden Gluten-Unverträglichkeit vieler Menschen ist auch das Interesse an Hirse wieder gewachsen.

Nährwerte und Vitamine: Gesunde Wirkung von Hirse

Hirse enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente, darunter vor allem Silicium, Eisen und Magnesium. Das Silicium sorgt für gesunde Haare und Nägel, und auch das Bindegewebe soll positiv beeinflusst werden. Das enthaltene Fluor wirkt sich positiv auf die Zahngesundheit aus. Für alle Menschen, die unter einer Zöliakie leiden, ist Hirse eine tolle Alternative zu Weizen. Beim Backen geht Hirse allerdings nicht auf, deshalb kann man nur flache Fladen daraus machen.

Hirsekörner enthalten rund 70 Prozent Kohlenhydrate, 10 Prozent Eiweiss und 5 Prozent Fett. 100 Gramm enthalten rund 378 Kalorien. Das Öl der Hirse ist reich an Vitamin E, Provitamin A und verschiedenen B-Vitaminen.

Wie isst man Hirse?

Mit seinem nussigen Geschmack, der ein wenig an Mais erinnert, passt Hirse sowohl zu herzhaften als auch süssen Gerichten. Um Hirse zu kochen, wäscht man die Getreidekörner zuerst. Anschliessend bringt man zweieinhalb Tassen Wasser und eine Tasse Hirse in einem Topf zum Kochen. Jetzt reduziert man die Hitze, deckt den Topf mit einem Deckel ab und lässt das Ganze rund 15 Minuten köcheln. Danach wird der Topf vom Feuer genommen, man lässt die Hirse 20 Minuten ohne Deckel quellen. Zum Schluss wird die Hirse mit etwas Butter oder Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kräutern abgeschmeckt.

Bleibt nach einer Mahlzeit etwas von der Hirse übrig, kann man diese in den kommenden Tagen in einen Salat mischen, in einer Gemüsepfanne mit Tofu und Gemüse anbraten oder zu Kroketten formen. Auch zum Frühstück ist Hirse eine tolle Alternative: Kochen Sie die Hirse mit Milch und fügen Sie ein paar Nüsse und Früchte, Honig und Zimt hinzu. Fertig ist das gesunde und köstliche Frühstück. (cm)

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Publiziert am 14.04.2016 | Aktualisiert am 22.12.2016
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