Bloss nicht zu stark trompeten! So putzt man sich die Nase richtig

Wer verschnupft ist, sollte beim Schnäuzen einiges beachten. Sonst drohen Entzündungen der Nebenhöhlen.

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Wer hätte das gedacht: Selbst beim Schnäuzen kann man Sachen falsch machen.

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Gesundheit

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Es ist kalt, es ist nass. Mit der Herbstzeit beginnt auch die Erkältungszeit. Der Körper kämpft mit Viren, die Schleimhäute in der Nase werden stärker durchblutet und schwellen an. Darüber hinaus bildet die Nase ein Sekret. Beides verstopft dann die Nase. Aber was tun?

Viele greifen zum Wegwerftaschentuch, was auf jeden Fall besser ist als das gute alte Stoffnastuch. Denn dieses ist eine echte Virenschleuder.

So oder so ist beim Schnäuzen aber Vorsicht angesagt. Auf keinen Fall sollte man das Nasensekret aus beiden Nasenlöchern gleichzeitig in das Taschentuch trompeten. Dadurch entsteht ein viel zu grosser Druck. Das Sekret explodiert geradezu und landet nicht nur im Taschentuch, sondern eben auch in den Nasennebenhöhlen, was zu schmerzhaften Vereiterungen führen kann. Auch das Mittelohr kann von einem zu druckvollen Schnäuzen betroffen sein und Erreger sammeln.

Ist der Riechkolben verstopft, sollte man erst gar nicht schnäuzen, sondern nur tupfen. Oder man drückt ein Nasenloch zu und schnäuzt vorsichtig in Intervallen. Menschen, die anfällig für Nebenhöhlen- oder Mittelohrentzündungen sind, sollten dies unbedingt tun.

Auch die Nase einfach hochziehen ist eine Variante. Dieses Geräusch mag die Umgebung nerven, aber gesundheitlich ist es in Ordnung. Viele finden die Vorstellung eklig, dass der Nasenschleim beim Hochziehen durch den Rachen in den Magen dringt. Aber die Magenschleimhäute sind gut gerüstet und töten die Keime ab.

Trotzdem gilt auch hier: Nicht mit Gewalt hochziehen. Denn sonst hat man das gleiche Malheur, wie wenn man zu kräftig schnäuzt: Das Sekret landet in den Nebenhöhlen. (cm/gsc)

Publiziert am 22.10.2015 | Aktualisiert am 22.10.2015
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