4 Fakten zur Herbstmüdigkeit Darum sind wir jetzt so kaputt – und das hilft

Morgens schlapp, abends schlapp, dazwischen eine Gähnparade. Schuld ist die Herbstmüdigkeit.

Der Herbst zeigt es deutlich: Wir können unserer Biologie nicht entkommen. play

Der Herbst zeigt es deutlich: Wir können unserer Biologie nicht entkommen.

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Gesundheit

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1. Wieso sind wir jetzt müde?
Die Tage werden kürzer, das natürliche Licht knapper. Als Folge schüttet unser Körper weniger Serotonin aus – das Hormon, welches uns antreibt und die Stimmung hebt. Zusätzlich interpretiert der Körper die vorherrschende Dunkelheit falsch. Er denkt, es sei Schlafenszeit und steigert die Produktion von Melatonin: Das Schlafhormon macht uns schlapp und lustlos.

2. Einen Gang runterschalten
Auch als moderne und aufgeklärte Menschen entkommen wir unserer Biologie nicht. Und die ist uralten Mechanismen unterworfen. Für die Urmenschen war es überlebenswichtig, die Aktivitäten im Winter zu reduzieren, weil in der kalten Jahreszeit die Ressourcen knapp wurden. Noch heute verspürt der Körper im Herbst und Winter ein grösseres Bedürfnis nach Ruhe – das man ihm mit genügend Schlaf gönnen sollte.

3. Raus in die Natur
Auch wenn es draussen kalt und ungemütlich ist: Nichts hilft besser gegen den Herbst-Blues als Bewegung an der frischen Luft. Am besten über Mittag, wenn die Sonne am höchsten steht. Das hält den Kreislauf in Gang und verschafft einen Kick des Muntermachers Serotonin. Auch an einem bewölkten Tag!

4. Richtig essen
Die Temperaturen sinken, die Lust auf deftige Lebensmittel steigt. Doch zu viele Kohlenhydrate machen schlapp, weil sie den Serotoninspiegel absinken lassen. Vollkornprodukte, Gemüse, Fisch, Geflügel und Früchte sind ideal. Das Essen sollte möglichst frisch zubereitet und warm sein. Wer auch jetzt nicht auf seinen Salatteller oder andere kalte Speisen verzichten möchte, isst dazu am besten eine Suppe oder trinkt einen warmen Tee. Als Snacks bieten sich Nüsse, Früchte, ab und zu auch mal ein kleines Stück des Glücksbringers Schokolade an. Trockene Heizungsluft macht schlapp. Deshalb unbedingt genügend trinken!

Publiziert am 13.10.2015 | Aktualisiert am 13.10.2015
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3 Kommentare
  • Thomas  Minder 13.10.2015
    Die kommenden Monate sind für mich mit Abstand die grässlichsten des Jahres. Grau, kühl oder sogar kalt, Schnee, Bise, Weihnachtszeit...kann mir alles gestohlen bleiben, leider bin ich noch ein paar Jährchen zu jung um bereits ans auswandern zu denken, wird jedoch in 10 Jahren definitiv stattfinden.
  • La  Müller aus Bern
    13.10.2015
    Herbstmüdigkeit? Noch nie gehört! Was will man uns da einreden? Nach dem Super-Sommer haben die meisten von uns sehr viel Sonne, Vitamin D, tanken können.
  • Julian  Blättler aus Bern
    13.10.2015
    Oje oje... Welch grosses Unglück, wenn man mal ein bisschen müde ist. An alle Jammeri: Wie wäre es für euch, wenn ihr das ganze Jahr müde wärt und euch krank fühlen würdet? Zu lesen, wie man sich über Frühjahres- oder Herbstmüdigkeit beklagt, ist für chronisch Kranke ein riesen Hohn!