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Frauen habens gut. Wenn ihnen im Bett die Lust ausgeht, dann bringen sie den Klassiker: «Heut nicht, Schatz. Ich hab Kopfschmerzen.» Ende Diskussion.
Wenn ihnen selbst aber der Sinn nach einem Schäferstündchen steht, lassen sie sich gern was einfallen: 94 Prozent aller Frauen würden sich laut einer Umfrage des deutschen Lifestyle-Magazins «Mens Health» auf Dirty Talk einlassen, um die Lust – ihre eigene und die des Partners – am Köcheln zu halten.
Beliebt als Scharfmacher im Bett sind auch «mit ihm Pornos ansehen» (90 Prozent) oder ein Striptease (86 Prozent). Für Fesselspiele und Sex zu dritt ist immerhin noch rund jede Fünfte bereit, wenn die Langeweile beim Sex vertrieben werden soll.
Als Gegenleistung für das Liebes-Feuerwerk erwarten die Frauen aber auch von ihren Liebhabern mehr Leistung: Sie sollen sportliche Kerle sein, fordern 15 Prozent mehr Frauen als noch vor zehn Jahren.
Schlechte News hält die Umfrage übrigens für die helvetischen Sex-Sportler beiderlei Geschlechts bereit: Im Dreiländer-Bettkampf unterliegen wir Schweizer nach unserer eigenen Einschätzung den Nachbarn klar. Auf einer Skala von 1 (=überhaupt nicht experimentierfreudig beim Sex) bis 10 (=absolut experimentierfreudig) hat die Schweiz mit einem Wert von 5,1 gegenüber Deutschland (6,2) und Österreich (5,7) das Nachsehen. (bih)