Danias Sexkiste Turbo-Spermien bringen Eier zum Zicken

  • Aktualisiert am 03.01.2012

Viele Paare haben heutzutage Mühe, ein Kind zu kriegen. Schuld könnte der Krieg der Geschlechter sein.

Bislang hiess es, es läge an den heissen Laptops auf den Beinen der Männer. Oder an intimen Infektionen, der verschmutzen Umwelt oder Junk-Food-Diäten. Ein Biologe der Universität von Tel Aviv hat jetzt aber eine neue Theorie, warum die Menschen zunehmend unfruchtbarer werden: Es liegt am evolutionären Krieg zwischen den Geschlechtern!

Über die letzten paar tausend Jahre waren die Spermien gezwungen, wettbewerbsfähiger zu werden: Der schnellste und stärkste «Schwimmer» durfte die Eizelle befruchten. Der männliche Körper produzierte also immer mehr von diesen aggressiven Spermien.

Doch auch der weibliche Körper veränderte sich – als Reaktion auf die Turbo-Spermien. Er entwickelte Mechanismen, um Spermien zu vertreiben, zu verdünnen, zu zerstreuen und zu töten. Damit soll sichergestellt werden, dass nur der fitteste Samen in das fruchtbare Ei gelangt.

Je aggressiver also die Spermien werden, desto ausgeklügelter werden auch die weiblichen Barrieren. Damit die Kinderlein trotzdem auch in Zukunft kommen, muss die Medizin erfinderisch

werden. So errechnen Befruchtungsspezialisten heutzutage zum Beispiel eine optimale Anzahl der Spermien, die direkt in der Nähe einer Eizelle platziert werden, um die weiblichen Barrieren auszutricksen. Mehr Mathe als Sex, also.

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