Danias Sexkiste So wild treibens Wanzen im Bett

  • Publiziert: 06.07.2009, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Dania Schiftan

Jedes Kind weiss: Auch Tiere haben Sex. Wie brutal es gewisse Viecher treiben, wusste bis vor kurzem aber nicht mal ich.

Die Rede ist von der Gemeinen Bettwanze. Die Männchen praktizieren ein ziemlich brutales Begattungsritual. Er stösst völlig unzimperlich und ohne jegliche Vorwarnung seinen stilettartigen Penis irgendwo in den Leib des Weibchens.

Durch die direkte Ejakulation in ihren Körper gelangt das Sperma über ihr Blut zu den Eiern. Dies obschon die Bettwanzenfrau durchaus ein funktionstüchtiges Geschlecht hätte.

Wissenschaftler vermuten, dass das Männchen mit diesem Ritual sicher gehen will, dass sein Sperma zur Befruchtung genommen wird. Wenn sie auf herkömmlichem Weg angegangen würde, könnte sie die Samen in einzelnen Samentäschchen aller Begatter sammlen und erst später entscheiden, welches das beste Material ist.

In der nächsten Folge nehmen wir uns wieder einem menschlichen und definitiv erotischeren Thema an. Versprochen!

Neue Sex-Kolumne

Dania Schiftan ist BLICK-Autorin und lic. phil. Psychologin FSP. Sie arbeitet in Zürich als Sexualtherapeutin. In ihrer neuen Blick.ch-Kolumne «Danias Sexkiste» berichtet sie über Phänome und Wissen aus der grossen weiten Welt des Sex.