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Es lohnt sich, nicht nur während, sondern auch nach der schönsten Nebensache der Welt Engagement zu zeigen. (ZVG)
Habe fertig und schnarch? Kein gutes Rezept für eine glückliche Liebes-Beziehung, wie man ja schon länger weiss. Psychologen der Universität von Michigan haben nun entschlüsselt, warum das so ist.
Durch eine Online-Befragung von 456 heterosexuellen Männern und Frauen fanden sie heraus, dass Frauen, deren Partner nach dem Sex ohne zu reden einschlafen, unsicher und mit einem ungestillten Bedürfnis nach Zärtlichkeit zurückbleiben. Das Gleiche traf auch bei vielen Männern zu, deren Partnerinnen sich wortlos ins Reich der Träume «verabschiedeten».
Wer dagegen nach der grossen Leidenschaft kuschelt und plaudert, fühlt sich gut. «Die Zeit, die Paare nach dem Sex miteinander verbringen, könnte so wichtig sein wie das, was vorher passiert, wenn es darum geht, die Beziehung zu festigen und zu erhalten», folgert Studienleiter Daniel Kruger daraus. Noch sei dieses Thema allerdings zu wenig erforscht, so der Experte.
Die Wissenschaftler stellten auch fest, dass Männer tendenziell vor ihren Partnerinnen einschlafen. Eine Taktik, mit der die Herren der Schöpfung offenbar Unterhaltungen zum Thema Beziehungs-Bekenntnis vermeiden wollen. Daniel Kruger: «Evolutionstechnisch gesehen ist es für Männer ein grösserer Anreiz, auch andere Sexualpartner zu haben, um ihr Erbgut weiterzugeben. Frauen dagegen müssen für den Nachwuchs sorgen und haben deshalb ein grösseres Bedürfnis nach einer sicheren Beziehung.» (gsc)