Nur spontaner Sex ist guter Sex

  • Aktualisiert am 19.01.2012

Die grossen Sex-Irrtümer: BLICK sagt, worauf die populärsten Missverständnisse im Bett basieren – und was davon zu halten ist.

Das Klischee: Viele denken, Lust lasse sich nicht steuern – sie überkomme einen nach ihren ureigenen Regeln und lasse sich deshalb nicht planen. Eine weitere Annahme: Erst wenn der Appetit bei beiden Partnern gleich gross ist, wird das Liebesspiel heiss und befriedigend.

Das sagt dazu BLICK-Expertin Dania Schiftan: Spontaneität ist schön und gut – aber meistens fehlt die Zeit dazu. Arbeit, Familie, Verpflichtungen: der Terminkalender ist randvoll. Falls Partner endlich mal Zeit für Sex haben, ist er nicht da oder sie hat keine Lust – oder umgekehrt. So herrscht im Bett oft wochenlang Flaute. Beide sind unbefriedigt, warten vergeblich. Oder Sex findet husch husch zu nachtschlafender Zeit statt.

Die Lösung ist einfach: Sex muss seinen fixen Platz im Terminkalender einnehmen. Planung hilft, die Lust zu steigern: Das Liebesnest lässt sich ganz nach den persönlichen Wünschen vorbereiten, und die Vorfreude auf das Date treibt den Puls in die Höhe: Lust beginnt im Kopf. Wer plant, kann darüber hinaus Zweisamkeit arrangieren: Die Kinder sind bei Oma verstaut, das Handy offline – beste Aussichten für ein genussvolles Tête-à-tête, vom ausgedehnten Vorspiel bis zum Kuscheln danach. Das macht Lust auf mehr.

Die Expertin

Dania Schiftan ist BLICK-Autorin und lic. phil. Psychologin FSP. Sie arbeitet in Zürich als Sexualberaterin. Die Serie ist mit freundlicher Unterstützung der Online-Beratungsstelle lilli.ch entstanden.

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