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Das Klischee: Selbstbefriedigung ist eine Männersache, glaubt nicht nur das starke Geschlecht. Für Frauen gehört sich das nicht – ausser sie sind unersättliche, unbefriedigte Schlampen.
Das sagt dazu BLICK-Expertin Dania Schiftan: Tatsächlich zeigen Studien, dass Männer viel mehr Selbstbefriedigung machen als Frauen. Doch je anonymer die Umfrage, desto mehr Frauen geben an, dass sie masturbieren.
Frauen haben also durchaus Spass mit sich selber, aber auch Hemmungen, darüber zu sprechen. Nicht nur wegen gesellschaftlicher Tabus, sondern auch aus Angst vor der eigenen weiblichen Sinnlichkeit und Lust. Im Extremfall glauben Frauen, sie würden so ihren Partner betrügen. Doch dadurch betrügen sie sich nur selber – um ihr sexuelles Potenzial.
Denn um die eigene Sexualität zu entdecken, braucht frau die eigene Hand und die volle Konzentration auf sich selber. Also nicht husch, husch mit schlechtem Gewissen stimulieren, sondern die Selbstbefriedigung richtig auskosten. So lernt sie ihren Körper kennen und merkt, was sie anturnt.
Ein doppelter Gewinn: Der selbstgemachte Genuss gibt ihr eine attraktive Ausstrahlung, sie fühlt sich sexy und zeigt sich gern -und die Lust steigt. Da freut sich auch der Lover.