Danias Sexkiste Impotenz – so kann Mann sich helfen

  • Publiziert: 31.08.2009, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Dania Schiftan

Sie will, er kann nicht: Stress pur. Doch es gibt Mittel und Wege, damit wieder horizontale Freude herrscht. Sexpertin Dania Schiftan sagt, wies geht.

Nicht nur organische Faktoren haben einen Einfluss auf die Erektion, sondern vor allem auch die Art und Weise, in der Männer gelernt haben, diese zu steigern. Die Erektion geschieht über einen Reflex, das heisst, sie kann nicht willentlich herbeigeführt werden. Die Steigerung der Erregung lässt sich jedoch über den Kopf steuern. Und zwar indem alle verfügbaren Sinne gereizt werden.

Jeder Adam hat sich in diesem Zusammenhang so seine Methode angewöhnt. Je nachdem, wie er es macht, ist das System mehr oder weniger störungsanfällig. Das sexuelle Erleben hängt stark von der Wahrnehmung ab. Wenn einer beim Sex eine hohe Muskelspannung, wenig Bewegung und eine flache Atmung hat, ist das Erleben nicht grad berauschend. Also können das Entspannen der Muskeln, mehr Bewegung und eine tiefere Atmung dem Mann helfen, seinen Körper und damit auch seinen Penis besser wahrzunehmen. Dadurch kann er die Erregung beeinflussen und ausserdem den Sex mehr geniessen.

Grundsätzlich gilt: Erektionsprobleme sind für die meisten Männer äusserst beängstigend und bedrohlich. Es entstehen Versagensängste, der Selbstwert leidet. Als erstes braucht es immer eine genaue Abklärung der Ursachen. Die Probleme können sowohl physisch als auch psychisch bedingt sein. Wenn die Störung schon länger anhält, ist eine körperliche und psychotherapeutische Herangehensweise am effektivsten.

Die Expertin

Dania Schiftan ist BLICK-Autorin und lic. phil. Psychologin FSP. Sie arbeitet in Zürich als Sexualtherapeutin. In ihrer neuen Blick.ch-Kolumne «Danias Sexkiste» berichtet sie über Phänomene und Wissen aus der grossen weiten Welt des Sex.