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Die Frau hat Humor. Peter «brennt der Sack» und was rät Connie: «Amputieren!»
Diese und andere Sorgen diskutieren Freunde der Intimsfrisur im Internet mit Humor, aber mit erstaunlichem Sachverstand. Erfahrungen, Methoden, Stylingtipps – alles wird auf einschlägigen Internetsites erörtert – ohne dass dabei die Schamgrenze zu fest strapaziert wird (so auf www.intimrasur-online.de).
Der Kahlschlag unter der Gürtellinie gilt längst als Lifestyle-Disziplin, vor allem bei den Jungen. Schliesslich lässt eine Kurzhaarfrisur Hansli wie einen standhaften Hans aussehen.
Darüber hinaus sei die getrimmte Scham weit schöner, lustvoller und hygienischer als der Drahthaar-Dschungel. Sagen die Befürworter – und setzen die Klinge längst nicht mehr für ihre Sexualpartner, sondern für sich selber an.
Caroline Heid schneidet und stylt Intimhaare sogar hauptberuflich. Sie bringt in ihrer «Beauty & Art Lounge» in Basel 16- bis 75-Jährige an delikatester Stelle in Form. Das macht sie seriös und mit wachsendem Erfolg: Der Kreis ihrer Klientel wächst ständig, umfasst die ganze Schweiz. «Wenngleich hierzulande Intimfrisuren noch längst nicht so populär sind wie etwa in Tel-Aviv», sagt die etwas andere Haar-Spezialistin.
Wie aber lässt sich der Wildwuchs bändigen? Das ist letztendlich Geschmacksache. Viele setzen die Rasierklinge an – und nehmen kleine Blessuren und die Piekserei der Stoppeln in Kauf. Andere greifen zur Enthaarungscreme – und riskieren an Eichel und Schamlippen Reizungen und Rötungen. Wieder andere lassen sich bei Spezialisten die Haarwurzeln veröden, mit Laser oder Stromepilation. Kostet viel Zeit und Geld.
Die Basler Schamhaar-Pinonierin propagiert das sogenannte Waxing: Sie trägt warmen Spezial-Wachs auf die Haare auf, lässt diesen erkalten und rupft die Schicht – ritsch, ratsch – samt den Haaren weg.
Klingt schmerzhaft, ist es gemäss Caroline Heid aber nicht: «Selbst die empfindsamsten Körperstellen kann man waxen, sogar die Schamlippen und die Hoden.» Immerhin: Wer den Mut aufbringt, wird belohnt: Die Haare wachsen langsamer und feiner nach.
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Immer mehr Frauen – und Männer – legen Wert auf eine schöne Intim-Frisur. (Blick.ch)