Danias Sexkiste Haben Sie Mut zum Vibrator!

  • Publiziert: 31.12.2009, Aktualisiert: 02.01.2012

Es lohnt sich, eine Plastik-Alternative zum Penis zu Hause zu haben. Warum, erklärt Sexpertin Dania Schiftan.

Das Geschäft mit den Sextoys boomt. Neben Penisringen und Liebeskugeln sind natürlich Vibratoren der Dauerbrenner. Kein Wunder, denn die surrenden Dinger können die Sexualität mit sich selbst und mit dem Partner noch schöner und lustvoller machen. Das ist wohl auch mit der Grund, warum der Vibrator eines der ersten fünf Haushaltsgeräte war, die elektrifiziert wurden.

In der Autoerotik können Mann und Frau den Vibrator vielfältig einsetzten, um die eigene Sexualität zu erforschen und sich besser kennenzulernen. Sie können spüren und beobachten, welche Reaktionen das Vibrieren im und am Körper auslöst. Wer will, kann sogar die anale Gegend erkunden und dabei grosse, ungewohnte Lust empfinden.

Auch beim Sex mit einem Partner tun sich durch den Einsatz eines Vibrators neue Welten auf. So kann sich zum Beispiel der Mann, während er die Frau oral befriedigt, selber mit dem «Zauberstab» anal stimulieren. Oder aber eine Frau erregt während des Geschlechtsverkehrs ihre Klitoris mit dem künstlichen Lustspender.

Leider reagieren aber viele Männer bei dem Thema «Vibrator» nervös. Grund: Sie fühlen sich durch das Gerät bedroht. In den Männerköpfen spuken dann Gedanken herum wie «Was, wenn mein Penis kleiner ist als der Vibrator?» oder «Was, wenn ihr dieses Plastikding mehr Freunde bereitet als ich?».

Bei all diesen Zweifeln entgehen dem Mann aber unzählige lustvolle Momente, die sich durch einen Vibrator ergeben. Trauen Sie sich also, werte Herren! Mit etwas Mut zum Vibrator können sich neue und spannende Sexwelten auftun.

Die Expertin

Dania Schiftan ist BLICK-Autorin und lic. phil. Psychologin FSP. Sie arbeitet in Zürich als Sexualtherapeutin (Infos unter www.zismed.ch). In ihrer Blick.ch-Kolumne «Danias Sexkiste» berichtet sie über Phänomene und Wissen aus der grossen weiten Welt des Sex.