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Sexuelle Erregung beginnt schon bei Neugeborenen. Spontan während dem Schlaf oder als Reaktion auf genitale Berührungen. In einer Studie wurde beobachtet, dass männliche Säuglinge unter 20 Monaten täglich 5 bis 40 Erektionen hatten.
Zwischen 8 und 12 Monaten beginnen Babys immer häufiger damit, ihre Genitalien zu erkunden. Zwischen 6 Monaten bis 3 Jahren fassen sich Kinder an die Genitalien, wenn sie entkleidet sind, während sie gebadet werden oder auf der Toilette sitzen. Das Berühren der Genitalien ist mit einer Befriedigung verbunden. Jungen erhalten dadurch manchmal eine Erektion.
Nur wenige Kinder unter 3 Jahren empfinden die Berührung jedoch als stimulierend oder erregend. Zwischen 4 und 6 Jahren benutzen manche die Kinder schon eine grössere Bandbreite an Methoden. Die meisten Jungen in diesem Alter stimulieren sich manuell, manche reiben ihren Penis, andere kneten ihn. Manche liegen bäuchlings auf dem Boden, drücken ihren Penis dagegen und winden sich. Andere Mädchen und Jungs reiben sich gegen ein Stuhlbein oder das Bein einer anderen Person.
Manchen Eltern ist dieses Verhalten ihrer Kinder unangenehm oder peinlich. Manche suchen sogar einen Arzt auf. Dabei macht jeder die Entdeckung von sexueller Erregung – und das sollte nicht als «pfui» abgestempelt werden. Jegliche Neugierde vom Kind ist etwas Wunderschönes, das gefördert werden sollte.