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100 Millionen Frauen schlucken weltweit täglich ein kleines Pillchen zur Empfängnisverhütung. So niedlich das Tablettchen auch aussieht: Es verändert laut der Forschung die Partnerwahl der Frauen.
Natürlicherweise bevorzugen Evas während ihrer weniger fruchtbaren Tagen den typischen Gentleman: treu, lieb und fürsorglich. Dann kommt der Eisprung und Frau vergisst alle ihre guten Vorsätze und würde am liebsten mit dem nächstbesten behaarten, dominanten männlichen Exemplar ins Bett.
Auch soll sich der Körpergeruch möglichst von dem der Frau unterscheiden, denn: Je unterschiedlicher der Körpergeruch, desto unterschiedlicher sind die Immunsysteme und desto weniger krankheitsanfällig werden später die Kinder.
Ganz anders ist das bei Frauen, die die Pille nehmen: Aufgrund der konstanten künstlichen Hormon-Konzentrationen wünschen sie sich während des gesamten Zyklus den Typ Nestbauer. Wer jetzt denkt, dass die «Pillenfrau» cleverer ist, weil sie weniger Gefahr läuft, Kinder mit einem für die «Aufzucht» unbrauchbaren Mann zu zeugen, irrt. Denn laut Forschung kann das pillenbedingte vernünftige Verhalten Konsequenzen für den Nachwuchs haben, beispielsweise in Form einer weniger robusten Konstitution.
Eine ganz schön blöde Klemme, für die es irgendwie keine «saubere» Lösung gibt.