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Wer sucht, der findet, dachten sich jahrzehntelang unzählige Frauen und deren Partner bezüglich des G-Punkts. Seit 1950 hielt sich der Mythos um die angeblich sensibelste Stelle der Frau, benannt nach dem deutschen Gynäkologen Ernst Gräfenberg, hartnäckig.
Jetzt dürfen alle, die ihn immer suchten, aufatmen: Den G-Punkt gibt es nicht. Für eine spezifische Stelle der weiblichen sexuellen Lust gebe es keine schlüssigen Beweise, sagen US-Forscher aus Connecticut.
Sie stützen sich auf die Überprüfung von hundert Studien der letzten sechzig Jahre, schreibt der «Telegraph.co.uk».
Der Druck ist weg
«Ich hoffe, mit unserer Arbeit all jene zu entlasten, die sich unter Druck gesetzt fühlten, ihn zu finden», sagt der Forschungsleiter Amichai Kilchevsky.
Nicht nur die Partner, sondern auch die Frauen selbst hätten sich oft fast schuldig gefühlt, nicht zu wissen, wo der G-Punkt sei. Wer glaubt, ihn doch gefunden zu haben: weiter geniessen! (kko)