Die untreuste Stadt der Schweiz Bern ist Meister – im Seitensprung!

BERN - Nirgends suchen so viele eine Affäre wie in Bern. Der Grund dafür ist pikant.

  • Publiziert: 09.08.2012, Aktualisiert: 10.08.2012
  • Von Roger Baur
play Der kleine Seitensprung für zwischendurch: In Bern besonders beliebt (ZVG)

Es ist die begehrteste Wohngegend der Stadt. Doch hinter den historischen Mauern hausen die untreusten Männer der Schweiz. Die Berner Innenstadt hat im Untreue-Atlas von «AshleyMadison» eine Spitzenposition. Exklusiv für Blick am Abend berechnete das Seitensprung-Portal, wo in der Bundesstadt am häufigsten eine Affäre gesucht wird: In Berns City sind über 85 Prozent der registrierten Männer verheiratet.

Doch die Bernerinnen sind ebenso untreu: In Bümpliz sind fast 83 Prozent der registrierten Frauen verheiratet. Insgesamt kommt Bümpliz mit Oberbottigen auf Platz 2. Etwas treuer ist man im Weissenbühl. Obwohl hier die unter 30-Jährigen so heiss auf eine Affäre sind wie sonst nirgendwo in der Stadt.

Auf Platz vier folgt der Breitenrain, auf Platz 5 die Länggasse. Am liebsten im eigenen Bett bleibt das Botschaftsviertel: Das Kirchenfeld landet auf Platz sechs.

Basler und Zürcher sind treuer

Im ganzen Kanton Bern suchen 31'000 Männer und Frauen auf der Seite nach einer Affäre. Besonders viele davon in der Stadt Bern, wo 6557 Personen registriert sind. «Bern ist auch Hauptstadt der Seitenspringer», sagt Ashley-Madison-Sprecher Christoph Krae­mer. Proportional sind ein Viertel mehr als in Zürich und mehr als doppelt so viele wie in Basel registriert.

Sind die Berner also besonders unglücklich in ihrer Beziehung? «Ich sehe da keinen Unterschied zum Rest der Schweiz», sagt Stefan Meili, Berater bei der Paarberatungsstelle der reformierten Kirche. «Häufig ist es aber so, dass das Gegenteil zu einer Affäre führt. Man hat gemeinsam alles erreicht und sucht einen Kick.»

Politiker auf dem Seitensprung

Das würde auch erklären, wieso in der statushohen Innenstadt so viele Fremdgänger leben. Doch es könnte noch einen anderen Grund geben: Die Auswertung der Postleitzahlen muss nicht gleichbedeutend sein mit dem Wohnort.

«Gerade in Städten, wo viele nur unter der Woche leben, sucht man eine Affäre für werktags und fährt dann am Wochenende nach Hause zur Familie», sagt Kraemer. Das gebe es häufig dort, wo Verwaltung und Politik zu Hause sind. Berns grösste Seitenspringer sind also möglicherweise gar keine Berner. 

Beliebteste Kommentare

  • patrick  müller
    Es ist wirklich eine Schande, dass Blick mit diesen Berichten immer wieder Werbung macht für diese betrügerische Website, die zu 90 Prozent mit falschen Profilen von Frauen arbeitet. Oder wieviel bezahlen sie an Blick?
  • Michael  Steiner , via Facebook
    Ashley Madison ist ein reines Fake-Tool mit ausschliesslich falschen Profilen! Kann mir darum nicht vorstellen dass die Studie eine Relevanz hat.

Alle Kommentare (10)

  • Pascal  Steinger
    Verdammter Kantöndligeist
    Da fühlen sind Leute angepisst, weil sie aus Bern sind.
    Haben doch genug andere Sorgen, als zu schauen, aus welchem Kanton die untreusten kommen, oder?
  • reinhard  hertig , gibswil
    wer zeit hat um sowas herauszufinden, und dafür gar noch lohn bekommt, sollte freiwillig, aus ehrgefühl, die arbeit niederlegen. so unnötige arbeit verrichten ist unwürdig.
  • Andrew  Bilbor , Zürich
    In Bezug auf die aufgeführten Kommentare scheint es hier den einten oder anderen Ashley Madison User zu geben... ;-
  • Roger  Huber , Zürich
    Glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
  • Rene  Grunder , Bern
    Ja ist schon lustig, es werden immer wieder Berichte von Ashley-Madison gebracht, obwohl diese Seite, jedenfalls in der CH, kaum von Bedeutung ist. Ich gehe auch davon aus: Bezahlte Schleichwerbung
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