BLICK-Reporterin in Berlin «Der Wirt schloss die Restaurant-Tür zu»

BLICK-Reporterin Jessica von Duehren war gestern Abend in Berlin, sie wollte ihren Geburtstag in ihrer Heimat feiern. Der Abend endete in einem Albtraum. 

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Seit Wochen hatte ich mich auf diesen Abend gefreut: Den 19. Dezember, meinen Geburtstag, wollte ich mit meiner Familie in meiner Heimat Berlin verbringen. Während wir fröhlich feierten, kam es wenige hundert Meter entfernt zum Drama.

Düsterer Geburtstag: BLICK-Reporterin Jessica von Duehren vor dem Weihnachsmarkt. play

Düsterer Geburtstag: BLICK-Reporterin Jessica von Duehren vor dem Weihnachsmarkt.

zvg

 

Gegen 20.30 Uhr kommen die ersten Meldungen: Lastwagen rast in Weihnachtsmarkt – ein Toter, mehrere Verletzte. Ein paar Minuten später sind es mindestens zwei Tote, kurz darauf steigt die Zahl auf 9. Spekulationen am Tisch: Hatte der Fahrer einen Herzinfarkt? Oder war es ein Anschlag?

Handys klingeln im Minutentakt: «Geht es Euch gut? Seid Ihr in Sicherheit?» Die Restauranttür wird abgeschlossen – der Täter ist auf der Flucht, heisst es. Anderthalb Stunden später die Entwarnung: Der Beifahrer ist tot, der mutmassliche Chauffeur wurde verhaftet. 

Der Terror hat Berlin erreicht. Auf dem Weg nach Hause fährt die Angst mit. Und die grosse Frage: Wie geht es morgen weiter?

BLICK berichtet über die Ereignisse in Berlin im Live-Ticker!

 

Publiziert am 20.12.2016 | Aktualisiert am 20.12.2016
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7 Kommentare
  • David  Aleksic aus Dietikon
    20.12.2016
    1999 hat die NATO mein Land bombardiert, 2500 Menschen kamen dabei ums Leben, 79 davon Kinder (!) das jüngste gerade mal 3 Jahre (!!!)
    • Voegeli Rolf  20.12.2016
      Ich glaube das sind 2 verschiedene Paar Schuhe, aber schlimm allemal!
    •   Reto Markwalder aus Schwyz
      20.12.2016
      Und was hat das damit zu tun?
  • Jan  Berger 20.12.2016
    Ihr " Wie geht es morgen weiter?" kann zuverlässig mit "nicht gut, Frau von Duehren!" beantwortet werden. Genauso wenig, wie es gut angefangen hat - das war jedem Menschen mit einem Quäntchen Verstand bereits im Herbst 15 sonnenklar. Was wir aber tun können, ist endlich diese brandgefährliche Maske von falsch verstandener Hilfe abzulegen, wieder unseren Verstand zuzuschalten und die nötigen Korrekturen einzuleiten. Im Wissen darum, dass Terror bei uns höchstens noch einzugrenzen möglich ist.
  • Studer  Werner 20.12.2016
    Es wird auch jetzt noch Leute geben, die auf Einzeltäter schliessen. Fragt sich nur, ob viele andere sich einfach nicht getrauen? Fakt ist, mind. 12 Tote und viele Schwerverletzte, klar auch die Seite, so oder so, jede politische Handlung kommt zu spät, zuviele sind schon da und deren erstes Ziel Spaltung der Gesellschaft, praktisch schon erreicht.
    • André  Baldin 20.12.2016
      Ein Einzelfall! Lesen Sie die ausländische Presse, und Sie werden feststellen, dass fast täglich Übergriffe von den frisch Eingereisten stattfinden. Schrecklich für die Opfer!
    • Max  Stirni 20.12.2016
      Das ist doch längst klar. Die Frage ist nur, wann und wie schlagen wir endlich zurück und misten aus?