VW Passat Variant: Auftakt zum Dauertest Ein Start nach Mass

Der neue VW Passat rollt zum einjährigen Dauertest in die SonntagsBlick-Autoredaktion. Wie gut ist der Wolfsburger Familiengleiter wirklich?

VW Passat Variant «Highline»
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Der Start hätte nicht besser ausfallen können: Erst im Herbst 2014 lanciert, schnappte sich der neue Passat gleich den Titel «Schweizer Auto des Jahres 2015». Am kürzlich zu Ende gegangenen Genfer Salon heimste er sich dann auch noch den internationalen Titel «Car of the Year» ein. Gute Voraussetzungen also, um genauso erfolgreich wie seine Vorgänger zu werden. Diese haben sich in nunmehr sieben Generationen weltweit knapp 22 Millionen Mal verkauft. Doch nun muss Passat Nummer acht in unserem einjährigen Dauertest über rund 30'000 Kilometer zeigen, ob er, wie VW selbstbewusst verkündet, wirklich «der beste Passat aller Zeiten» ist.

Die Wolfsburger sind nicht unbedingt für gewagtes Design bekannt. So erstaunt es wenig, dass auch der neue Passat nicht die ganz grossen Emotionen weckt. Dennoch gefällt das elegante Design und schöne Details wie optionale LED-Scheinwerfer, breiter Grill oder verchromte Doppelauspuffanlage. Innen gibts Nobelaroma und viel Hightech. Unser Testwagen glänzt u.a. mit digitalen, individualisierbaren Instrumenten (580 Fr.), hochauflösendem 8-Zoll-Touchscreen und feinen Ledersitzen (940 Fr.). Für Sicherheit sorgt das Fahrerassistenz-Paket (1890 Fr.), mit dem sogar ein teilautonomes Fahren möglich ist. Zudem verbirgt sich hinter der elektrischen Heckklappe viel Platz (650 bis 1780 l).

So souverän der Passat auftritt, fährt er sich auch. Zwar kann das 7-Gang-DSG nicht restlos überzeugen, da es dem Zweiliter-TDI etwas Temperament raubt. Dennoch: Unser Allradler beherrscht alles, vom gemütlichen Gleiten bis zu sportlichen Landstrassenfahrten, wozu auch das prima Fahrwerk seinen Teil beiträgt. Der bisherige Testverbrauch von etwa 7,5 l/100 km geht in Ordnung, wobei wir im Verlauf des Tests eine sechs vor dem Komma anstreben. Und so lautet unser erstes Fazit: Souveräner gehts (fast) nicht.

Publiziert am 29.03.2015 | Aktualisiert am 29.03.2015

VW PASSAT Variant Highline

Antrieb 4-Zylinder-Turbodiesel, 1968 ccm, 240 PS, 500 Nm ab 1750/min, 4x4, 7-Gang-DSG
Fahrleistungen 0–100 km/h 6,3 s, Spitze 238 km/h
Masse Länge/Breite/Höhe = 4,77/1,83/1,48 m, Gewicht 1852 kg, Kofferraum 650-1780 Liter
Umwelt Werks-/Testverbrauch 6,0/7,5 l/100 km, CO2 140/198 g/km, Energieeffizienz C
Preis ab 58'300 Franken (Basis: 1.4 TSI, 125 PS, ab 35'400 Fr., Preise ohne Eurorabatt)

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3 Kommentare
  • Erwin  Sablonier 30.03.2015
    Die Leute die Autos testen und darüber schreiben, sind Menschen wie du und ich.
    Die haben das Fachwissen, die Waisheit auch nicht gepachtet.
    Dass sich der Hr. Engel von der Auspuff-Blende blenden lässt, smile, kann man nicht dem VW-Konzern ankreiden. Ich persönlich finde auch seine Aussage zum DSG resp. DKG recht eigen. Das Getriebe ist im Gegensatz zur Handschaltung programmierbar.
    Der soll gleiten, ist kein Pferd aus Italien und dementsprechend ist der NM-Verlauf auch eingestellt.
  • P.   L. 30.03.2015
    Sie schreiben "die schönen optionalen Details gefallen, wie z.B. die verchromte Doppelauspuffanlage... wäre schön wenn VW die anbieten würde. Was da am Auto ist, sind Trapezblenden die jedoch keine Funktion haben. Der Auspuff ist nur auf der linken Seite und die Auspuffrohre sind nicht mal in der Blende drinnen, sondern krümmen sich unter dem Fahrzeugheck. Sehr gut zu sehen auf Bild 8+11. Für so ein Auto und Preis absolut peinlich was VW sich da geleistet hat! Somit raucht es nur von einer Seite
  • Sndra  Kuster 30.03.2015
    Der bald kommende Skoda Superb ist der bessere Passat. Und schöner.