VW Passat Variant: 10'000-km-Zwischenstopp im 1-Jahres-Test Weiter auf Erfolgskurs

Nach den ersten 10'000 Kilometern bei unserem einjährigen SonntagsBlick-Dauertest fährt sich der VW Passat tadellos und zeigt, warum er als bester Passat aller Zeiten gilt.

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Selten wurde ein Auto schon vor unserem Dauertest mit so viel Vorschusslorbeeren überhäuft wie der neue VW Passat. Bereits kurz nach seiner Lancierung letzten Herbst heimste der Wolfsburger Allrounder gleich den Titel «Schweizer Auto des Jahres» ein. Doch nicht nur wir Schweizer scheinen von der achten Passat-Generation angetan zu sein. So holte er sich am Genfer Autosalon 2015 auch noch den europäischen Titel «Car of the Year». Mehr als Grund genug für SonntagsBlick, «den besten Passat aller Zeiten», wie VW stolz behauptet, während eines Jahres auf Herz und Nieren zu prüfen.

Soviel vorweg: Auch auf der SonntagsBlick-Autoredaktion machte sich der Passat nach den bisherigen 10'000 Kilometern als treuer und zuverlässiger Begleiter viele Freunde. Dies dürfte nicht zuletzt an seiner Vielseitigkeit liegen. Ob als Lastenschlepper bei Zügelterminen (Kofferraum bis 1780 Liter), als Freizeitmobil bei Schlittenausflügen (Allradantrieb) oder als Reisebegleiter auf langen Strecken (bis zu fünf Fahrmodi, Tempomat, etc.) vermag der Passat in seinem schwarzen Frack stets zu gefallen. Einziger Wermutstropfen: Auch bei der achten Generation ging VW bezüglich Optik keine grossen Experimente ein.

So mimt der Passat mit dem breiteren Chromgrill, den optionalen LED-Scheinwerfern und der verchromten Doppelauspuffanlage mehr den eleganten, aber unaufgeregten Gentleman als den feurigen Beau. Im Interieur spielt der Passat jedoch in einer deutlich höheren Liga als seine Vorgänger. Unser Testwagen brilliert mit der Top-Ausstattung «Highline» sowie unter anderem mit gediegenem Nappaleder und Komfortsitzen vorne (Aufpreis: 850 Fr.), digitalen, personalisierbaren Instrumenten (520 Fr.) sowie einem 8-Zoll-Touchscreen. Und damit der Passat nicht nur gediegen, sondern auch sicher sein Ziel erreicht, ist ein Fahrerassistenz-Paket (1700 Fr.) an Bord, das selbst teilautonomes Fahren ermöglicht!

Apropos Fahren: Unser Passat fährt sich so, wie er aussieht: unauffällig, aber sehr gefällig. Ob rasante Kurvenfahrten oder gediegenes Gleiten, dank dem stärksten je von VW angebotene Vierzylinder-Diesel mit 240 PS, ausgewogener Lenkung und tollem Fahrwerk ist der Wolfsburger stets ein passender Begleiter, der uns noch nie im Stich liess. Einzig die Ad-Blue-Harnstoff-Lösung musste schon nach rund 8000 Kilometern ein erstes Mal mit neun Litern nachgefüllt werden.

Ganz ohne Kritik kommt unser Dauertester auf den ersten 10'000 Kilometern aber nicht davon: So löste sich die Sonnenblende auf der Beifahrerseite bereits nach kurzer Zeit aus der Verankerung. Der Kollisionsassistent ist teilweise etwas übermotiviert am Werk und warnt uns auch vor nicht existierenden Hindernissen, während die Abstandssensoren bei Schnee ganz den Dienst verweigerten. Leider gelang es uns noch nicht, den Verbrauch auf die von uns angestrebten sieben Liter zu senken (Testverbrauch 7,9 Liter). Doch dies lag wohl weniger am Auto als vielmehr an der Tatsache, dass der Passat auch oft für Kurzstrecken zum Einsatz kam. Schliesslich verzichtet man selbst da nur ungern auf einen solch vielseitigen Gentleman wie den VW Passat.

Publiziert am 02.08.2015 | Aktualisiert am 02.08.2015

VW PASSAT VARIANT «Highline»

Antrieb 4-Zylinder-Turbodiesel, 1968 ccm, 240 PS, 500 Nm ab 1750/min, 4x4, 7-Gang-DSG Fahrleistungen 0–100 km/h 6,3 s, Spitze 238 km/h Masse Länge/Breite/Höhe = 4,77/1,83/1,48 m, Gewicht 1852 kg, Kofferraum 650-1780 Liter Umwelt Werks-/Testverbrauch 5,4/7,9 l/100 km, CO2 140/208 g/km, Energieeffizienz C Listenpreis 52’500 Franken (Basis: 1.4 TSI, 125 PS, ab 31'900 Fr.)

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9 Kommentare
  • Hans   Reinhard 02.08.2015
    Jetzt sind wir wieder beim Thema wenn es darum geht, auf die "Teutonen" zu dreschen.

    Erst die Heuler bei der Swiss, jetzt bei deutschen Autos, die komischerweise doch stets auf den ersten Plätzen der Zulassungsstatistik sind.

    Was hier einige wirklich an Krampf schreiben lausige Technik, Katastrophe ist schon wieder nahezu belustigend. Die Germanophobie lässt grüßen in der Schweiz. Und wie sieht bitte "aufregendes" Design aus? Die Asiaten, mit ständigen, austauschbaren Designwechsel etwa? :
  • Sandro  Luginbühl aus Luzern
    02.08.2015
    Ich bin froh, wohne ich in den USA und muss mir die hässlichen VWs nicht zu viel anschauen! VWs sehen seit gefühlten 50 Jahren immer gleich aus, so was von langweilig. Für mich eine der mit Abstand überbewerteten Automarken überhaupt. Wer VW Fan ist, ist dies, weil er in seinem Leben noch nie ein richtiges Auto gefahren hat. Aussen- und Innendesign so was von langweilig...
    • Gabor  Posch 02.08.2015
      Langweilig sind höchstens ihre dauernden unqualifizierten Kommentare zu VW. Irgendwas scheint Sie richtig zu wurmen, dass Sie sich sogar in Berichte zu VWs ach so schrecklichen Automobilen äussern müssen? Vielleicht ein kleiner Minderwertigkeitskomplex bei Ihnen an Bord?
  • Stefan  Alexander aus Opfikon
    02.08.2015
    9 Liter Harnstoff nach bereits 8000 km? Sonnenblendehalterung defekt....Kollisionswarner macht sich selbständig, etc, etc,
    Ein Auto für weit über CHF 60000 Testwagen und sie berichten dies als super Ergebnis?
    Da habe ich aber Fragen.
    Mein Toyota hat 119000km drauf und bisher wurden nur 2 Birnen an den Scheinwerfern ausgewechselt.
    Das nenne ich top Ergebnis.
    • Meyer  Roman aus Aarau
      02.08.2015
      Es gibt ein Unterschied Herr Alexander.

      TOYOTA ist Weltweit die Nr. 1.

      Die Verkaufen am meisten Auto, darum sind die Top.

      Andere müssen sich schon noch Anstrengen um diese Ziel zu erreichen.

      Sie haben recht Herr Alexander so ist es.
    • Holger  Merk 02.08.2015
      Viel Spaß bei der nächsten Rückrufaktion ihrer Reisschüssel! Toyota ist weltweit knapp die Nummer eins weil sie extra für Asien die letzen billig Plastikbomber auf den Markt werfen. Darum haben sie auch kein Image, oder schonaml jemand von einem hässlichen Prius schwärmen gehört oder wie toll ein Avensis verarbeitetet ist? Wenn sie ein wenig sparen möchten aber dafür mit einem seelenlosen Klotz zufriednen sind, ja dann ist Toyota ihre Marke!
    • Horst  Schlemmer aus Einsiedeln
      02.08.2015
      Übrigens ist seit letzter woche VW die nummer 1!
      Erstmal informieren, dann motzen.
      Ausserdem marktanteil toyota in deutschland nur noch knapp 5 prozent.
    • john  meier 02.08.2015
      @ schlemmer wir sind hier in der schweiz und nicht in D.und hier hat toyota mehr marktanteil als 5 prozent.und toyotas sind zweifellos gute autos die aber keine emotionen auslösen.früher noch eher mit dem supra turbo oder gt86.heute sind alle so weichgespült und vw hat immer neue klassen geschaffen wie die golf klasse mit dem gti oder dem g60/g40 oder dem vr6 etc
    • Christian  Lemp 02.08.2015
      Ja leider haben die Deutschen Fahrzeuge in den letzten 20 Jahren mit der Qualität sehr nach gegeben. Die VW Gruppe ist eine Katastrophe was da zum teil auf dem Markt verkauft wird. Nichts als überteuerte Fahrzeuge mit einer lausig entwickelten Technik. Auch die Premium Hersteller haben sich in den letzten Jahren verschlechtert, Mercedes, BMW, Audi, VW Rost und nochmals Rost, billiges Blech rostet immer. VW Gruppe ölsäufer, BMW mit Teils Konstruktionsfehler und spinnender Elektronik usw.