Test: Mitsubishi Attrage Unscheinbar geräumig

Basismobilität zum Basistarif: Der Mitsubishi Attrage ist nicht schön, aber schön geräumig, schön ausgestattet – und im Gegensatz zu kleinen Hightechturbos ganz schön sparsam.

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Der Nachbar sieht den Attrage und sagt beiläufig: «Dein Job ist auch nicht immer lustig.» Autsch! Aber sowas liegt auch am Verwöhneffekt all der Testwagen: gestern Luxus, heute Basis. Vor allem aber daran, dass lustig zu sein gar nicht die Aufgabe des Attrage ist. Die Kleinwagenlimousine will nicht Style und Sport, sondern Platz und Pragmatismus bieten.

Über das Design breiten wir den gnädigen Mantel des Schweigens. Als Fahrer sitzt man ja drinnen. Kein Grund zum Jubeln, aber auch keiner zum Heulen: Billig sieht halt billig aus, aber alles ist solide, klapperfrei und praktisch. Und die reichhaltige Serienausstattung (u.a. Tempomat, Klimaautomat, Sitzheizung, Keyless und fünf Jahre Garantie) versöhnt mit dem Preis. Vor allem aber ist der Platz enorm: Hinten streckt man die Beine, der Kofferraum ist riesig.

Unterwegs schaukelt das 4,25-Meter-Mobil gemütlich dahin. Es macht keinen Spass, aber auch keinen Ärger. Dynamik? Keine. Aber das Dreizylinderchen knattert fröhlich und reicht in der City locker. Klar, bergauf brauchts fiese Drehzahlen und eiliges Rühren im hakeligen Schaltgetriebe (optional Automat). Aber dafür reichen dem Sauger gut sechs, mit gutem Willen fünf Liter – im Alltagstest und nicht gemäss Werk. Und schon ist man kleinen Turbos voraus.

Publiziert am 12.07.2015 | Aktualisiert am 13.07.2015

Mitsubishi Attrage 1.2 MIVEC

1,2-Liter-R3-Benziner, 80 PS, 106 Nm@4000/min, 5-Gang, Front Fahrwerte 0–100 km/h 12,0 s, 180 km/h Masse 990 kg, Laderaum 450 Liter Verbrauch Werk/Test 4,9/5,8 l/100 km = 113/135 g CO2/km, Energie D Listenpreis ab 16'199 Fr.

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6 Kommentare
  • Sebastian  Leemann aus Endingen
    14.07.2015
    An Hässlichkeit nicht zu überbieten! Einige Stylisten hatten wohl etwas zu viel Sake intus. Anders kann ich mir dieses Malheurs nicht vorstellen.
  • Jean-Philippe  Ducrey 14.07.2015
    Das Auto und sein Schwestermodell Mirage verkaufen sich auf den grossen Märkten wie den USA, Südafrika, Brasilien, China, Russland, Philippinen oder Indien wie hierzulande warme Weggli.
    Der Wagen ist für Leute gebaut, die ihr Leben mit harter Arbeit verdienen müssen, so eine Art moderner Morris Minor.
    Der Wagen ist solide, bietet Platz, ist gut ausgestattet und dürfte die Werkstatt weniger von innen sehen, als mancher super-design Nicht-Billig-Wagen aus Deutscher Wertarbeit.
  • Felix  Egolf aus CHAM
    14.07.2015
    Der leichteste 4.25 Meter Fuenfsitzer auf dem Markt. Und welches andere Auto schwingt sich mit 80 PS zu einer Spitze von 180 km/h auf? Dass der ehrliche angegebene Normverbrauch mit einem D abgestraft wird hat uebrigens nur mit den kuriosen Berechnungsgrundlagen der CH-Etikette zu tun.
  • Felix  Egolf aus CHAM
    14.07.2015
    Ok, einen Designpreis will er nicht gewinnen, der Attrage. Aber die kleine Limousine macht auf Understatement: Der Attrage wiegt gerade mal 218 kg pro Laufmeter und laesst sich deshalb trefflich sparsam fahren:
    1060 km mit 40.2 Litern via Arlbergpass nach Budapest sind eine Ansage
  • Horst  Schlemmer aus Einsiedeln
    13.07.2015
    Als ich die fotos gesehen habe dachte ich mein handy display wäre kaputt. Aber am pc sah dieses ding genauso furchtbar aus. Den bericht dazu braucht man nicht lesen. Selbst wenn diese gurke 400 ps hat, dazu 4 liter verbrauch und parkieren kostenlos wäre... in dieses ding bringen mich keine 10 pferde und damit durch die gegend fahren gleicht sicher einem spiessrutenlauf...