Seat-Van Alhambra im Alltag getestet Spanischer Bandbus

Für ein ganzes Orchester reichts noch nicht, doch ein Schlagzeug hat im Van Seat Alhambra Platz.

Spanischer Familienwagen Seat Alhambra überzeugt
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Mit einem Paukenschlag tritt der aufgefrischte Seat Alhambra zum BLICK-Test an. Die optionale dritte Sitzreihe (+ 1000 Fr.) verneigt sich, bevor es zum grossen Krach kommt. Schnell folgt die zweite Sitzreihe. Damit werden aus 267 Litern im Kofferraum plötzlich 2430 Liter. Das ist mehr als genug für den Transport unseres Schlagzeugs. Auf Knopfdruck schliesst sich der Kofferraumdeckel. Auch die Schiebetüren funktionieren elektrisch – allerdings eher langsam, weshalb wir uns die 1260 Franken sparen würden.

Die Sitze in Seats Familienvan können aber mehr als sich nur verbeugen. Der Fahrersitz verfügt über eine Massagefunktion. In der zweiten Reihe lassen sich die Sitze einzeln längs verschieben und optional lassen sich die äusseren beiden Sitze gar in Kindersitze verwandeln (siehe Video). Was die Variabilität betrifft, ist der Spanier bei der Musik.

Ein grosser Kurventänzer ist der Alhambra bei zwei Tonnen Gewicht dagegen nicht. Dafür ist der 184 PS starke Zweiliter-Diesel zu träge und die Sprünge zwischen den Gängen des 6-Stufen-DSG zu gross. Etwas agiler wird das Ganze, wenn wir über die Wippen am Lenkrad selber schalten. Doch der Spanier fährt sich ruhig und angenehm, was für den Familienausflug wichtiger ist. Zudem sorgen zahlreiche Assistenten dafür, dass auch der Vater als Fahrer entspannt ankommt.

Fazit: Der Alhambra hat Platz, bietet Komfort und ist erst noch budgetfreundlich. Das trifft auf den Kaufpreis (ab 45'000 Franken), und den Unterhalt (6,9 l/100 km) zu. Das ist nicht nur für Familien, sondern auch für Bands interessant.

Publiziert am 01.10.2015 | Aktualisiert am 01.10.2015

Seat Alhambra «Style Advanced»

Antrieb 2,0-Liter-4-Zylinder-TDI, 184 PS, 380 Nm ab 1750/min, Frontantrieb, 6-Gang-DSG
Fahrleistungen 0-100 km/h 8,9 s, Spitze 217 km/h
Masse L/B/H 4,85/1,90/1,74 m, Gewicht 2051 kg, Kofferraum 267 bis 2430 l
Verbrauch Werk/Test 5,3/6,9 l/100 km, 139/182 g CO2/km, Energieeffizienz B
Listenpreis ab 43'200 Franken (Basis, 1,4-Liter-TSI-Benziner, 150 PS, ab 29'450 Fr.)
Plus extrem viel Platz, clevere Lösungen, sparsam
Minus eher langsame elektrische Schiebetüren

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autoscout24.ch

7 Kommentare
  • Jürg  Senn , via Facebook 01.10.2015
    Diese zwei Knöpfe unter dem Display bei den VWs/Seat/Skoda erinnern mich immer an das alte Blaupunkt http://www.radiomuseum.org/r/blaupunkt_granada_de_luxe.htmlRöhrenradio meiner Grossmutter.
  • Jean-Pierre  Wüthrich , via Facebook 01.10.2015
    Und wie sieht es mit DAB+ Digitalradio aus.
    Leider wurde in diesem Test nichts darauf hingewiesen.
    DAB+ ab Werk gehört ab sofort serienmässig dabei, denn was passiert in 2020/2014 - da wird UKW abgestellt.
    Was macht man, wenn man jetzt ein Fahrzeug kauft mit nur UKW? -ja genau - Das Autoradio ist stumm.
  • Rene  Grunder aus Bern
    01.10.2015
    Lustig das hier Werbung gemacht wird für den 2Liter 184 PS Diesel.. wenn dann die SW angepasst wurde, das die Abgaswerte korrekt sind, sinds dann wohl noch 120PS ^^
    • Markus  Schneider 01.10.2015
      Dieser Motor hat: 1. Euro 6 nicht betroffen. 2. Reinigt mit Ad blue. 3. Ist der Sharan/Alhambra gemäss ADAC bei den im echten Fahrbetrieb gemessenen Abgaswerte, das Auto mit den geringsten Abweichungen zur Angabe!
      Herr Grunder leben sie nach dem Motto Wissen ist macht, nichts Wissen macht auch nichts.
  • Klaus  Müller 01.10.2015
    Der Alhambra/Sharan ist billiger verarbeitet und innen kleiner als das Vorgängermodell. Ein Velo einfach in den Kofferraum schieben: Fehlanzeige. Was beim alten Alhambra ging, braucht jetzt einen Mechaniker, der die Sitze herausschraubt. Fazit: Ein teurer Kombi für bequeme Familien, aber nicht länger eine Mischung aus Transporter und normalen PW. Orginalton VW Verkäufer: Wenn sie Platz wie im alten Sharan wollen, kaufen sie einen T6.
    • Heinz  König 01.10.2015
      Ich habe einen Alhambra und habe da letzthin gerade zwei Fahrräder transportiert. Zudem bei einem Kollegen ein komplettes Sofa plus eine Europalette. Die Sitzreihen lassen sich bodeneben umklappen - wenn sie dafür einen Mechaniker brauchen liegt das Problem eher bei ihnen als beim Fahrzeug. Zudem: Ein VW Verkäufer will auch einen VW verkaufen und nicht einen Seat. Ein T6 kostet gut und gerne nochmals 15 - 20 Tausend mehr - nicht zu vergleichen. Statt T6 lieber die V-Klasse von Mercedes :
    • Markus  Schneider 01.10.2015
      Klar hatte der Alhanbra/Sharan vom Modell 1 mehr Platz tiefe, wenn man die Sitze herausnahm. Aber mal ehrlich das ist und war umständlich und die Sitze mussten gelagert werden. Beim neuen ist alles innert Sekunden ungeklappt.
      Die die wirklich viel Stauraum brauchen kaufen sich einen Bus T5, V-Klasse oder Transporter.