Seat Ateca im Test Iberischer Klettermax

Endlich gibts einen SUV aus Spanien. Trotzdem wirkt der jüngste Spross von VW-Konzerntochter Seat sehr germanisch: BLICK testet den Seat Ateca in der luxuriösen «Xcellence»-Version.

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Obwohl der Seat Ateca aus dem gleichen Konzern-Baukasten wie der VW Tiguan und der Audi Q5 stammt, verfügt er über einen eigenständigen Look. Die Front ist scharf geschnitten und gefällt. Ein spanischer Schönling also, der aber auch mit inneren Werten glänzt.

Gerade die von uns gefahrene «Xcellence»-Version lässt kaum Wünsche offen: Zweizonen-Klimaautomatik, Multimedia-System, Überwachungssystem «Front Assist» - alles Serie. Einzig die Gestaltung des Interieurs könnte etwas mehr «spanische Rasse» vertragen.

Top-View-Camera 360 Grad (980 Fr.) und automatische Distanzregelung (240 Fr.) kosten extra. Gerade aber die Distanzregelung hat im Regen nicht zuverlässig funktioniert oder fiel ganz aus. Und damit auch der für die Autobahn so wichtige Tempomat.

Am liebsten im «Sport»-Modus

Somit wären wir beim Fahren: Untadelig, der kraftvolle Zweiliter-Vierzylinder mit 190 PS. In jeder Lebenslage pusht er den beachtlich schweren (1760 kg) SUV nach vorne.

Wenn dem Diesel-Kraftpaket nicht manchmal das DSG einen Strich durch die Rechnung machen würde. Gerade in den Fahrmodi «ECO» und «Normal» schaltet es früh in den höchsten siebten Gang. Und dort wirkt der Ateca dann ziemlich kraftlos.

Scharfe Linien: Seats erster SUV gefällt. play
Scharfe Linien: Seats erster SUV gefällt. Robert Tomitzi

Und so bleiben wir halt oft im «Sport»-Modus, was auch unseren eher hohen Verbrauch von 7,1 l/100 km erklärt.

Gut, etwas Geländebetrieb war auch noch dabei. Durch den soliden 4x4-Antrieb – natürlich ebenfalls aus dem Konzernbaukasten – macht der Spanier auch im Gelände eine gute Figur. Obwohl sich der Schönling natürlich nicht gerne schmutzig macht.

Publiziert am 27.09.2016 | Aktualisiert am 27.09.2016
Technische Daten

Seat Ateca 2.0 TDI 4Drive

Antrieb: 2.0-R4-Turbodiesel, 190 PS, 400 Nm@1900/min, 7-Gang-DSG-Automat, Allradantrieb
Fahrleistungen: 0-100 km/h 7,0 s, Spitze 212 km/h
Masse: L/B/H 4,36/1,84/1,60 m, 1760 kg, Laderaum 485-1579 l
Verbrauch: (mit 19-Zoll-Rädern) Werk/Test 5,3/7,1 l/100 km, 135g CO2/km, Energieeffizienz D
Preis: Ab 40'450 Franken (Basis: 1.0 Eco TSI, 115 PS, ab 21'750 Fr.)
Plus: Hohes Qualitätsniveau Karosse/Innenraum, gute Übersicht, leistungsstarker Diesel
Minus: DSG-Abstimmung, relativ hohes Gewicht

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2 Kommentare
  • Marlies  Hess aus Langenthal
    27.09.2016
    Schade sind die meisten 4x4 so wuchtig. Früher war der Subaru Forester nicht so klotzig wie heute. Wichtig ist im Winter einfach dass er 4x4 hat. Durch einen Fluss geht ja niemand. Wir haben den Yeti, der ist "noch" nicht "klobig".
  • Gabor  Posch 27.09.2016
    Woher kommen denn die rund 130 Kilo Mehrgewicht gegenüber allen anderen Angaben im Netz? An der Klimaanlage kanns ja nicht liegen und der Fahrer sieht jetzt auch nicht gerade speziell korpulent aus ;-D