«Schweizer Auto des Jahres 2016» im Test Opel Astra überzeugt!

Erst seit zwei Monaten im Verkauf, gewinnt der neue Opel Astra den Titel «Schweizer Auto des Jahres 2016». BLICK testete den Erfolgstypen.

Opel Astra überzeugt!
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Ja, auch ich setzte als Mitglied der Fachjury den Opel Astra nach dem grossen Testtag im TCS-Trainingszentrum Betzholz in Hinwil auf Platz 1. Warum? Weil mich das Auto als Gesamtpaket überzeugt. Der neue Astra ist nicht nur leichter, agiler und effizienter, sondern auch komfortabler und sicherer geworden. Zudem bietet er Innovationen, die es bislang nur in deutlich teureren Autos gibt.

Das «Schweizer Auto des Jahres 2016», der Opel Astra, überzeugte BLICK-Autoredaktor und Juror Raoul Schwinnen auch im zweiwöchigen Test. play
Das «Schweizer Auto des Jahres 2016», der Opel Astra, überzeugte BLICK-Autoredaktor und Juror Raoul Schwinnen auch im zweiwöchigen Test.

Und nach dem eben abgeschlossenen zweiwöchigen Test würde ich wieder gleich entscheiden. Es gibt Autos, da setzt man sich rein und es stimmt einfach auf Anhieb. Die bequemen Sitze und das gut in der Hand liegende und verstellbare Lenkrad erlauben eine angenehme Sitzposition. Das neu gestaltete Cockpit ist übersichtlich, die Anzeigen lassen sich prima ablesen. Die manuelle Schaltung unseres Testwagens ist leichtgängig und präzis. Das Platzangebot ist gegenüber dem Vorgänger grösser, obwohl die Karosserie um fünf Zentimeter schrumpfte.

Das LED-Matrix-Licht setzt neue Massstäbe in der Kompaktklasse. play
Das LED-Matrix-Licht setzt neue Massstäbe in der Kompaktklasse.

Der Fronttriebler lässt sich handlich manövrieren, das sportlich aber nicht unkomfortabel abgestimmte Fahrwerk und die präzise Lenkung überzeugen ebenso wie die standfesten Bremsen. Nächtliche Testfahrten brachten zudem ans Licht, dass die optionale Astra-IntelliLux-LED-Matrix-Beleuchtung (Aufpreis: 1300 Fr.) eine Erleuchtung der Kompaktklasse bedeutet und dort neue Massstäbe setzt.

Das Cockpit ist übersichtlich und aufgeräumt, der Startknopf aber etwas versteckt. play
Das Cockpit ist übersichtlich und aufgeräumt, der Startknopf aber etwas versteckt.

Freilich ist auch das Auto des Jahres nicht ganz makellos: So liegt der Startknopf umständlich hinter dem Lenkradkranz versteckt, der Kollisionswarner reagiert mit seinen Meldungen für meinen Geschmack etwas gar vorschnell und die neuen Euro-6-Motoren dürften ruhig noch etwas kräftiger zur Sache gehen. Doch die ab Januar erhältliche 200-PS-Variante dürfte diesbezüglich bereits Abhilfe schaffen – und auch die restliche Kritik ist Nörgeln auf hohem Niveau. Und deshalb wurde der Opel Astra von mir und meinen Jurykollegen zurecht zum «Schweizer Auto des Jahres 2016» gewählt.

Publiziert am 02.12.2015 | Aktualisiert am 02.12.2015

«Schweizer Auto des Jahres 2016»

Gestern Abend wurden bei der grossen Gala im Emil Frey Classics Center in Safenwil AG die begehrtesten Autoauszeichnungen der Schweiz verliehen. Gross war die Freude beim Schweizer Opel Managing Director Peter Fahrni. Sein Opel Astra hatte die 14-köpfige Fachjury (darunter die Rennprofis Rahel Frey und Fredy Barth, aber auch die BLICK-Autoredaktoren Raoul Schwinnen und Timothy Pfannkuchen) bei der Wahl zum «Schweizer Auto des Jahres 2016» überzeugt und vor dem BMW 7er und dem Renault Espace gewonnen.

Opel Astra Excellence 1.4 Turbo

Antrieb 1.4-R4-Turbobenziner, 150 PS, 235 Nm, Frontantrieb, manuelles 6-Gang-Getriebe
Fahrleistungen 0-100 km/h 8,5 s, Spitze 215 km/h
Masse L/B/H 4,37/1,87/1,49 m, Gewicht 1278 kg, Laderaum 370-1210 l
Verbrauch Werk/Test 5,1/6,8 l/100 km, 117/158 g CO2/km, Energieeffizienz C
Preis ab 28'900 Franken (Basis: 1.4, 100 PS, 20'900 Fr.)

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13 Kommentare
  • Anton  Ehrlich 03.12.2015
    Alles gut und recht, aaaber setzt euch rein und genießt den Rundblick und du siehst nichts ...Schießscharten ähnliche hintere Seitenfenster kein Blick nach hinten...einfach kriminell...wer baut solche Autos...wer kauft sie und wer versichert ein so unübersichtliches Vehikel. Käufer sagt endlich nein zu so schlechter Sicht nach hinten und zur Seite. Diese Bauweise gehört verboten, sie fördert Unfälle und Blechcrash gerat heraus. Da hilft auch das sehr teurere fantastische LED Licht nicht.
    • Hans  Blattmann 03.12.2015
      Nach Ihrer Meinung dürfte also kein einziger Lieferwagen mehr auf der Strasse fahren. Zudem nehmen einem die vielen SUVs und höher gebauten Autos ohnehin die Sicht weg. Wennschon müsste man da mal ansetzen. Ich fahre selbst ein eher schnittiges Fahrzeug und mit Abstandwarner gibts da kein einziges Problem bei der Übersicht.
  • Roger  Stahel 03.12.2015
    Eine willkommene Abwechslung zum Golf der in meinen Augen eh Überbewertet wird,bei Opel weis man schon länger das Preis Leistung stimmt und falls es doch einmal irgend etwas zu Reparieren gibt sind die Teile sehr günstig,kenne keine andere Automarke wo da mithalten kann!
  • Gabor  Posch 03.12.2015
    Opel bedeutet immer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Bis anhin allerdings auch: zu viel Gewicht, etwas zu rau und dadurch auch innen nicht allzu leise. Ich finde den neuen Opel vielversprechend, hoffe allerdings, dass sie die OPC-Variante nicht vergessen und dort nix unter 2 Liter Hubraum verbauen.
    • M  Müller aus Zürich
      03.12.2015
      Ja und beim OPC gleich die Abgasen durch den Innraum führen, damit die OPC Fahrer auch merken, was Sie ihren Mitmenschen ungefragt antun. Es ist ganz schön pietätlos, solche Fahrzeuge zu bauen, zu erlauben, zu kaufen - in einer Zeit in der Menschen durch Smog erkranken, sterben und durch die Erderwärmung zu Klimaflüchtlingen werden. Die gleichen sind dan wieder gegen die Flüchtlingsströme.
    • Gabor  Posch 03.12.2015
      Wie wärs, wenn Sie erst Ihren überdimensionierten Protzki-BMW verkaufen und gegen einen Öko-Smart umtauschen, oder noch besser, ganz auf ein Auto verzichten würden, Rica..., äh, Müller? Aber klar, jeder findet eine Rechtfertigung, warum gerade sein eigenes Fahrzeug der Umwelt VERHÄLTNISMÄSSIG weniger Schaden zufügt.
    • M  Müller aus Zürich
      03.12.2015
      Bosch, ich fahre einen Ampere und bin bestens damit zufrieden! Ist es Ihnen egal rücksichtslose die Welt zu zerstören oder brauchen Sie Gesetze um zur Vernunft zu kommen - das wäre schade, wenn dem so wäre.
    • Gabor  Posch 03.12.2015
      Dann haben Sie sich also erst kürzlich von Ihrem 5-er-Diesel-BMW getrennt? Übrigens ein schönes Auto, aber für mich leider zu teuer. Der Ampera verbraucht übrigens auch Ressourcen, oder ist der aus Holz gebaut und fährt er mit Luft und Liebe? Nein, Sie als Ökofant sollten mir höchstens mit einer Ritschka begegnen, alles andere ist verlogen. Bei einem, der seinen Namen ändern muss, liegt glaub sowieso einiges im Argen. Danke!
  • Hans  Blattmann 03.12.2015
    Das Design trifft jetzt nicht meinen Geschmack. Was Opel aber toll macht, sind Features bereits in tieferen Klassen anzubieten, welche man bei der Konkurrenz erst in der oberen teuren Mittelklasse findet. Bsp. ausziehbare Oberschenkelauflagen. Wer bisher immer blind einen Golf kaufte sollte dem Astra sicher eine Chance geben. Zumindest nach der Probefahrt weiss man dann, wie sich ein gutes Fahrwerk anfühlen muss.
  • stef  bühler aus Schweiz
    03.12.2015
    Schweizer Auto des Jahres, und man muss Hochdeutsch sprechen ......Dieser Satz wiederspricht sich ja zum guten glück gleich selber .