Renault Clio RS 220 «Trophy» Zum Spitzensportler gereift

20 PS mehr, 20 Newtonmeter mehr. Das klingt nach wenig, bringt im neuen Spitzen-Clio aber zusammen mit knackigerem Fahrwerk und überarbeiteter Automatik erstaunlich viel.

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Der sportlichste Clio war bislang der RS mit 1,6-Liter-Turbobenziner und 200 PS für 27'900 Franken. Von den eingefleischten Fans setzte es dafür aber Kritik ab: Zu weichgespült sei der Turbosportler – und sie trauerten dem kompromissloseren Vorgänger mit hochdrehendem Saugeraggregat nach.

Technische Daten

Renault Clio RS 220 «Trophy»

Antrieb: 1.6-l-4-Zylinder-Turbobenziner, 220 PS, 260 Nm ab 1750/min, 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Frontantrieb
Fahrleistungen: 0-100 km/h in 6,7 s, Spitze 235 km/h
Masse: L/B/H 4,09/1,73/1,43 m, Gewicht 1279 kg, Kofferraum 300-1146 l
Verbrauch: Werk/Test 5,9/8,0 l/100 km, 135/186 g CO2/km, Energieeffizienz F
Preis: Ab 31'900 Franken (Basis: 1.2 «Life», 75 PS, ab 14'100 Fr.)

Mehr PS, mehr Drehmoment

Die Kritik nahm sich Renault zu Herzen und schiebt deshalb mit dem 4000 Franken teureren RS 220 Trophy einen Spitzensportler mit 220 PS und 260 Nm nach. 20 PS und 20 Nm mehr hört sich vielleicht nach wenig an, bringt in der Praxis aber zusammen mit dem ebenfalls überarbeiteten 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verblüffend viel – allein beim Sprint auf Tempo 100 ist der Trophy 0,3 Sekunden schneller.

Die Launch Control arbeitet dabei prima und der kleine Turbobenziner dreht bei Bedarf bis 6000 Touren. Oft sollte man solche Spielchen mit Blick auf den Verbrauch allerdings nicht treiben.

Freche Front: Der Clio RS 220 «Trophy» unterscheidet sich auch optisch klar vom Basis-Clio. play
Freche Front: Der Clio RS 220 «Trophy» unterscheidet sich auch optisch klar vom Basis-Clio. Patrick Bizzarri

Man kann den Clio RS 220 Trophy zwar mit 7,2 Liter im Schnitt bewegen. Nutzt man seine Leistungsreserven aber öfters, schnellt der Verbrauch ebenso rasant in die Höhe wie das Fahrzeug vorwärts.

Den Fans wirds egal sein. Viel wichtiger für sie: Als «Trophy» wird der Clio RS dank mehr Drehmoment, knackigerem Fahrwerk und der direkten Lenkung endlich wieder zum grossartigen Kurvenräuber.

Es bleibt beim Konzept

Super-Clio kommt nicht

Ende Mai präsentierte Renault beim F1-GP in Monaco zum 40-jährigen Bestehen von Renault Sport einen Super-Clio RS 16 mit 273 PS. In einer limitierten Auflage soll der Zweiliter-Turbobenziner auf die Strasse kommen, hiess es damals. Mittlerweile ist es aber still um den Super-Clio geworden. BLICK fragte nach und erfuhr von einer Renault-Sprecherin: «Das Auto wurde zwar im Hinblick auf eine spätere Serienfertigung konzipiert. Momentan bleibt es aber beim Konzept und es ist keine Serienproduktion geplant.»

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Publiziert am 03.11.2016 | Aktualisiert am 03.11.2016
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2 Kommentare
  • Stef  Tanner 04.11.2016
    Hallo, wir sind ein Clio-Rennteam und fahren 24h Rennen mit zwei Renault ClioRS. Motor ist im fast Original, mit Leistungssteigerung auf 265PS. Wir fahren pro Jahr etwa 7-8 solche 24 Stunden Rennen, und wir hatten noch nie ein Motoren Problem. Die 1.6l Turbo Motoren sind sehr standfest. Alles andere ist erfunden. Wer Bilder sehen möchte, geht auf Facebook und gebt mal presenzaracing ein. Der ClioRS wird völlig unterschätz, ist ein schnelles und zuverlässiges Fahrzeug. Motorsportlichen Gruss Stef
  • Eron  Thiersen 04.11.2016
    Ich war immmer R5 und Clio Fan wenn es um kleine Sportler ging ... und tatsächlich waren die kleinen Sportler entgegen andere Renault Modelle auch zuverlässig, sofern es sich eben nicht um Turbomotoren handelte. Schade hat man nicht mehr ein 2.0l Saugmotor im Angebot. Die Turbomotoren von Renault halten einfach nicht und die Elektronik ist etwas was die Franzosen bisher und wohl auch nicht zukünftig in den Griff bekommen werden! Wirklich Schade um diese Marke, die sonst immer wieder Mut beweist!