Opel Mokka X im Test Goldener SUV-Herbst

Im Herbst werfen die Bäume ihre Blätter ab – und der Opel Mokka sein bisheriges Kleid: Als Mokka X wird er aussen schneidiger, innen moderner und unterwegs komfortabler.

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Mit Titeln wie «Ein ganz starker Mokka» oder «Dieser Mokka schmeckt» witzelten wir 2012 über den schrägen Namen des kleinen Opel-SUV. Die Konkurrenz fands bald gar nicht mehr zum Lachen: Der Mokka ist einer der erfolgreichsten SUV und der Name heute etabliert.

Wendig, günstig, cool

Das neue X im Namen erinnert ans «4x4» der Allradversionen und soll mitteilen, dass der Mokka überarbeitet ist.

Opel Mokka X play
Das neue und moderne Cockpit kommt mit deutlich weniger Knöpfen aus. Timothy Pfannkuchen

Wozu eigentlich? Die Front ist sowieso unübersehbar cooler und schneidiger, und auch innen können wir die Moderne kaum übersehen: Tschüss, zu viele Knöpfe – willkommen, Touchscreen aus dem Astra. Jetzt beherrscht auch der Mokka das Programm der i-Generation, verfügt über «OnStar», das Opel-Callzentrum auf Knopfdruck, und hat übrigens auch, inzwischen typisch Opel, für 1300 Franken extra das super LED-Licht.

Technische Daten

Opel Mokka X 1.4 Turbo 4x4

Antrieb: 1.4-R4-Turbobenziner, 153 PS, 240 Nm@2000-4000/min, 6-Gang-Automatik, Allradantrieb
Fahrleistungen: 0-100 km/h 9,7 s, Spitze 193 km/h
Masse: L/B/H 4,28/1,76/1,66 m, 1481 kg, Laderaum 356-1372 l
Verbrauch: Werk/Test 6,8/9,3 l/100 km, 150/216 g CO2/km, Energieeffizienz E
Preis: Ab 31'050 Franken (Basis: 1.6, 115 PS/4x2, ab 22'700 Fr.)
Plus: Topqualität, gutes Fahrwerk, kompakte Grösse
Minus: Knapper Laderaum, träger Automat, hoher Verbrauch

Schön in der Agglo ist die Wendigkeit, unschön auf Reisen der genügende, nicht aber luftige Fond: Der preisgünstige Mokka bleibt eher Single-, Paar- oder Zweitmobil, da kann uns auch der X kein Familien-U vormachen.

Kurvenlust und Automatikfrust

Dafür hat er das ABC des Komforts gelernt. Bisher federte er hölzern. Jetzt nicht sänftengleich, aber versöhnlich, ohne Lust auf Kurven zu verlieren.

Opel Mokka X play
Der Fond ist nicht gerade luftig, geht aber in Ordnung. Timothy Pfannkuchen

Einzig echte Kritik: Erstmals gibts im Mokka 4x4 mit Automat, und der 153-PS-Turbobenziner ist an sich echt quirlig. Aber der träge Automat raubt Power.

Anders gesagt: gut ja, unterhaltsam nein. Mehr als schade: Testdurst über neun Liter! Nun doch wieder ein Kaffeewitz: Ein kräftiger Mokka macht durstig. Trotzdem: Der zum Herbst seines Autolebens aufgewärmte Mokka ist auch der leckerste.

Publiziert am 12.11.2016 | Aktualisiert am 11.11.2016
X-fache Familie

Opel Crossland X

Noch ist fast alles geheim. Aber BLICK weiss schon, was hinter der Opel-Ankündigung steckt, Anfang 2017 als eine von sieben (!) Neuheiten im nächsten Jahr den Crossland X vorzustellen. Der zweite Spross der X-Familie wird etwas länger als der Mokka X und eine Art Offroad-Meriva. Allrad hat der Van-SUV nicht; er teilt die Basis mit Peugeots 3008.

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