Opel Adam Rocks S im Weihnachtstest Schöne Bescherung

Der Opel Adam Rocks S beweist: Keiner zu klein, ein spassiger Christbaum-Transporter zu sein.

Mit diesem Kleinwagen ist selbst das Christbaum-Kaufen kein Problem
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Im Gegensatz zu künftig ausgelieferten Adam Rocks S verfügt unser Testwagen leider (noch) nicht über «OnStar». Sonst hätten wir den Opel-Online-Dienst vor der Wegfahrt gefragt, wo es in unserer Umgebung die günstigsten Weihnachtsbäume zu kaufen gibt und uns das Ziel vom Callcenter ans Navi schicken lassen. Egal, setzen wir auf Bewährtes: unseren Christbaum-Mann des Vertrauens.

Macht von innen und von aussen mit 3,75 m Länge, 1,5 m Höhe und 663 Liter Kofferraumvolumen nicht den Eindruck eines Weihnachtsbaumtransporters. play
Macht von innen und von aussen mit 3,75 m Länge, 1,5 m Höhe und 663 Liter Kofferraumvolumen nicht den Eindruck eines Weihnachtsbaumtransporters. Andreas Engel

Dieser macht grosse Augen, als wir im mit etwas mehr Bodenfreiheit und robuster Outdoor-Optik aufgepeppten Rocks vorfahren. Ungläubig fragt er: «Mit diesem kleinen 'Schnupftruckli' wollt ihr den Baum transportieren?» Er macht die Rechnung ohne unseren Adam Rocks S: Schmunzelnd drücken wir die Taste – und wie von Zauberhand faltet sich das grosse, serienmässige Stoffdach nach hinten (siehe Video). Warme und schneelose Weihnachten bringen eben auch Vorteile …

Der Trick ist das coole Stofffaltdach, welches sich für den Weihnachtsbaum in eine Ladelucke verwandelt. play
Der Trick ist das coole Stofffaltdach, welches sich für den Weihnachtsbaum in eine Ladelucke verwandelt. Andreas Engel

Elegant schwingen wir den eben erworbenen Baum durchs Dach auf den optionalen und nicht nur für den Baum bequemen Recaro-Sportsitz (Aufpreis: 2400 Fr.) und sichern ihn mit dem Beifahrergurt.

Gut, ist die Strecke nicht zu weit. Es gibt charmantere Beifahrer als die stachelige Tanne, die zudem nach absolvierter Fahrt beim Ausladen sichtbare Spuren hinterlässt. Erneut spielt der Ledersitz seine Stärken aus – abwaschbar! Und die Nadeln auf den Velours-Teppichen (Aufpreis: 80 Fr.) lassen sich mühelos wegsaugen. So mühelos, wie der gegenüber dem «normalen» Adam einen wichtigen Hauch weniger straffe Rocks federt, spassig um Ecken saust und mit dem tollen 150-PS-Turbo sprintet.

Steckbrief

Opel Adam Rocks S

Antrieb: 1,4-Liter-R4-Turbobenziner, 150 PS, 220 Nm ab 3000/min, manuelles 6-Gang-Getriebe, Front
Fahrleistung: 0-100 km/h 8,5 s, Spitze 210 km/h
Masse: L/B/H 3,75/1,72/1,51 m, Gewicht 1163 kg, Kofferraum 170 bis 663 Liter
Verbrauch: Werk/Test 5,9/6,9 l/100 km = 139/161 g CO2/km, Energieeffizienz E
Preis: ab 27'200 Franken (Basis: 1.2, 70 PS, ab 21'600 Fr.)
Plus: lifestylige Optik, cooles Faltdach, sportliche Motor-/Getriebekombination
Minus: Geräuschkulisse, selbstbewusste Preise

Fazit

Ob mit oder ohne Christbaum – der Adams Rocks S bringt uns ausser in Weihnachts- auch sonst in Stimmung.

Publiziert am 23.12.2015 | Aktualisiert am 23.12.2015
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5 Kommentare
  • Roger  Stahel 24.12.2015
    Opel wahr schon immer besser als der Ruf aber das weis man eben nur wenn man auch einen fährt darum probiert im Kopf mal umzuparken seit Objektiv dann ist der Opel plötzlich ein sehr gutes Auto,ich habe auf jedenfall nur gute Erfahrungen gemacht!
  • P.  Bruno 24.12.2015
    Leider hat sich Opel den Ruf mächtig verbaut. Bauten sie früher attraktive Qualitätsfahrzeuge, ging es bereits in den 80ern nur noch um "viel Auto fürs Geld; Qualität egal". Vectras, Omegas, Kadetts... oder auch der Anschluss an die Oberklasse mit Senator und so klappte nicht. GM brachte ein paar neuere Designs, aber der Ruf blieb. Seit ein paar Jahren hatte ich nun gelegentlich Opel Mietwagen und muss sagen, die sind wieder richtig gut irgendwie. Aber einen kaufen? Soweit bin ich noch nicht...
    • Hans  Blattmann 24.12.2015
      Der schlechte Ruf kommt heute ja primär von Leuten, die selbst noch nie im Leben einen Opel gefahren sind und ihr zu teures Prestige Vehikel verteidigen müssen. Nene, Opel baut nun schon seit mehreren Jahren wieder richtig gute Autos. Man muss aber auch sagen, dass da qualitätsmässig die ganze Autoindustrie grosse Fortschritte gemacht hat. Zum Beispiel kenne ich neben VW keinen Autohersteller mehr, welcher Rost-Probleme zu verzeichnen hat.
    • Silvio  Mayer , via Facebook 24.12.2015
      Seit ein paar Jahren bietet Opel wieder richtig gute Qualität zu fairen Preisen an. Ich verstehe nicht, wie man heute immer noch VW oder Audi kaufen kann. Qualitativ fragwürdige Autos zum Premiumpreis. Dort nimmt man überteuerte häufige Reparaturen offenbar in Kauf. In meinem Bekanntenkreis haben einige inzwischen Opel, bis auf Service günstig! hatten die noch nie ausserplanmässige Werkstattbesuche.
  • Reto  Berger aus Zürich
    24.12.2015
    Ich war mein Leben lang noch nie Opelfan. Den letzten Mietwagen in Norddeutschland habe ich sogar gegen ein anderes Auto getauscht. Jetzt muss ich sagen, sehen die Opels Adam, Astra ziemlich gut aus. Aber ich sehe fast keine neuen Opels auf den Strassen.