Nissan Juke Nismo RS Der schnellste Juke aller Zeiten

Nissans Tuningabteilung Nismo verleiht dem unkonventionellen Crossover Juke mächtig Dampf und rollt ihn als Nismo RS mit 218 PS auf die Strasse.

Nissan Juke Nismo RS
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Mit dem Juke lancierte Nissan 2010 einen aussergewöhnlichen Neuling unter den City-SUV's. Mit seiner eigenwilligen Linienführung und den drolligen Leuchten polarisiert der coupéhafte Crossover gehörig. Doch der Erfolg gibt Nissan recht. So mauserte sich der Juke in der Schweiz hinter dem Qashqai zum erfolgreichsten Modell der Japaner. Deren Tuningabteilung hat den Juke als 218 PS starke Nismo RS-Version nun nochmals nachgeschärft. Diese verfügt im Vergleich zum herkömmlichen Nismo nicht nur über 18 zusätzliche PS, sondern erhielt auch ein optimiertes Fahrwerk, ein mechanisches Sperrdifferenzial sowie einen kernigeren Sound spendiert.

Aussen machen rote Seitenspiegel, Bremssättel sowie Zierstreifen auf die Nismo RS-Version aufmerksam. Im Innern sorgen mit Veloursleder bezogene Sportsitze und Lenkrad für den nötigen Halt, Karbonimitate an der Mittelkonsole sowie auf dem Schaltknauf bieten Rennsportfeeling. Dieses kommt auch beim Fahren auf: Mit dem kurz übersetzten Getriebe sowie der knackigen 6-Gang-Handschaltung spurtet der Juke in sieben Sekunden auf 100 km/h. Und dank dem optimierten Fahrwerk sowie der stimmigen Lenkung flitzt der Renn-Juke sehr präzise um die Kurven.

Über Tempo 100 geht dem chipgetunten 1,6-Liter-Aggregat bald mal die Puste aus. Ordentlich Puste ist auch hinter dem Steuer nötig: zieht der kleine Crossover beim Beschleunigen doch ziemlich harsch am Lenkrad. Wers gesitteter mag, sollte die 4x4-Variante wählen. Ansonsten ist der Nissan Juke Nismo RS aber eine flotte und flippige Alternative zum City-SUV-Einheitsbrei.

Publiziert am 21.03.2015 | Aktualisiert am 20.03.2015

Nissan Juke Nismo RS

Antrieb 1,6 Liter, 4-Zylinder Turbobenziner, 218 PS, Frontantrieb, 6-Gang-Handschaltung
Fahrleistungen 0–100 km/h 7,0 s, Spitze 220 km/h
Masse Länge/Breite/Höhe 4,16/1,77/1,56 m, Gewicht 1342 kg, Kofferraum 354 bis 797 l
Verbrauch
Werk/Test 7,2/8,2 l/100 km = 165/191 g/km CO2, Energieeffizienz F
Preis ab 35'400 Franken (Basis: 1,6-Liter-Benziner mit 94 PS, ab 19'890 Fr.)
Plus Schub bei niedriger Geschwindigkeit, viele liebevolle Details
Minus starkes Zerren am Lenkrad beim Beschleunigen

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5 Kommentare
  • Kevin  Wyss aus Gwatt
    21.03.2015
    Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden, ich würde den Juke jedem VW vorziehen, weil meiner Meinung nach VW neben Dacia die hässlichsten Autos baut. Aber eben Geschmacksache.
    • stocker  lars 21.03.2015
      Naja: Den JUKE mit dem ganzen deutschen "Einheitsbrei" von VW messen zu wollen ist dann doch etwas unfair. Der Japaner fällt im Verkehr zweifelsohne auf und polarisiert durch sein Design. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass beide Hersteller komplett andere Strategien verfolgen was das Erscheinungsbild ihrer Produkte anbelangt. Und das Dacia keine grossen Designwunder produziert, sollte alleine Anbetrachts der Preise absolut klar sein. Andere Baustelle...
  • stocker  lars 21.03.2015
    Einen Schönheitswettbewerb wird der Juke wohl nie mehr gewinnen. Bin immer wieder überrascht, wie viele Leute sich trotz seines aussehens für diese Schachtel entschieden haben. Da müssen ja die inneren Werte von überwältigender Natur sein....
  • jahn  berger 21.03.2015
    Was hat sich bloss Nismo überlegt denn nur als Frontkratzer zu bringen und nicht als 4x4 schon wegen der Traktion.
  • Roland  Wyss aus Zürich
    21.03.2015
    Was gibt es denn da zu lächeln? Der könnte in 3 Sekunden von Null auf Hundert fahren gefallen wird er mir auch dann überhaupt nicht.
    Meiner Meinung nach ein wirklich trauriges Ergebnis das hier Designer präsentieren.