Mercedes C 250 d 4Matic Dauertester: Zwischenstopp nach 7500 km Mehr als nur ein Kombi

Um erfolgreich zu sein, muss ein Kombi gerade in der Schweiz gut aussehen und trendig sein. Dies und einiges mehr erfüllt unser Langzeit-Testwagen bislang vorbildlich.

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Der Entscheid zugunsten eines Kombis hängt meist nicht allein von der Grösse des Laderaums ab. Lifestylefaktoren wie Innen- und Aussendesign, Ausstattungsmöglichkeiten und das Leistungsvermögen spielen eine genauso wichtige Rolle. Davon profitiert auch die T-Modell genannte Kombiversion der Mercedes C-Klasse. Mit 490 bis 1510 Litern ist ihr Laderaum zwar ausreichend gross, trotzdem bieten Konkurrenten wie VW Passat, Ford Mondeo oder Hyundai i40 um bis zu 200 Liter mehr.

Den Erfolg bei den Käufern sichert sich der Mercedes mit dem stimmigen Gesamtpaket aus dynamischer Optik, gediegenem Fahrkomfort und einem Sicherheits- und Ausstattungsniveau (meist aufpreispflichtig), das in der Mittelklasse zurzeit den Massstab setzt. Und wir müssen es zugeben: Auch wir sind diesem trendigen Charme erlegen, was schon der Blick auf den Kilometerstand unseres Dauertestwagens verrät. In wenigen Wochen haben wir mit dem C 250 d 4matic 7500 Kilometer zurückgelegt, und im Fahrtenbuch sind meist nur positive Notizen wie «extreme Laufruhe», «hohe Stabilität», «Innenraum elegant und super verarbeitet», «komfortabler Reisegleiter», oder «super Lenkeinschlag» zu lesen. Am meisten Lob erhält das serienmässige Agility Control-Fahrwerk, mit dem der Fahrer zwischen vier Fahrmodi (Eco, Komfort, Sport, Sport+) wählen kann. Das gibt ihm die Möglichkeit, das Fahrwerk wirkungsvoll in Richtung Dynamik oder Komfort zu trimmen.

Keine Kritik? Tatsächlich haben wir bis jetzt nur wenig zu meckern. Zum Beispiel, dass der 2,1-Liter-Turbodiesel auf dem Papier zwar 204 PS und üppige 500 Nm Drehmoment verspricht, sich beim Anfahren mitunter aber etwas behäbig anfühlt, oder dass wir den Normverbrauch von 5,2 l/100 km nur mit sehr behutsamem Gasfuss erreichen. Unser Durchschnittswert liegt momentan bei 7,0 l/100 km, was uns über alles betrachtet in Ordnung scheint.

Bis jetzt wird das T-Modell der C-Klasse unseren – auch durch den selbstbewussten Preis – hohen Erwartungen durchaus gerecht, zumal die zahlreichen technischen und elektronischen Helferlein ihren Dienst stets zuverlässig verrichten

Publiziert am 26.08.2015 | Aktualisiert am 25.08.2015

Mercedes C 250 d 4Matic T

Antrieb: 2,1-Liter-R4-Turbodiesel, 204 PS, 500 Nm ab 1600/min, 7-Gang-DKG-Automat, 4x4. Fahrleistungen: 0-100 km/h 7,2 s, Spitze 235 km/h. Masse: Länge/Breite/Höhe = 4,61/1,81/1,47 m, Gewicht 1710 kg, Laderaum 490 bis 1510 Liter Umwelt: Werks-/Testverbrauch: 5,2/7,0 l/100 km = 137/184 g/km CO2, Energieeffizienz C. Listenpreis: bei Testbeginn ab 61'900 Franken (Testwagen inkl. Optionen 94'602 Franken).

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19 Kommentare
  • Eiger  Sven 26.08.2015
    Habe das fast gleiche Modell. Ich bin enorm zufrieden. Wer einen MB kauft will keinen Schweinetransporter, dafür gäbe es tausende Alternativen. MB ist Lifestyle, Qualität. Eine Fahrt darin ist einfach erfrischend. Mit dem Allrad geht es rocksolid durch jeden Schnee und Matsch. Ich liebe die Fahrt im Regen, da hat man einfach freie Fahrt.
  • Ruedi  Voser 26.08.2015
    Tolles Auto wirklich. Mercedes ist endlich wieder zurück nach vielen Jahren Durchschnitt. Bin langjähriger MB Fahrer. Aber CHF 94.000. für eine 2 Liter Kombi C Klasse ist schon mehr als grenzwertig.
  • Emre  Yilmaz 26.08.2015
    weshalb immer diesel diesel, liebe wenigfahrer , kauft doch benziner.
    verbrauchen minim mehr, motor läuft weicher, reparaturkosten geringer. wertverlust hat man bei beiden in etwa gleich viel.
    verstehe nicht, weshalb alle wenigfahrer diesel fahren müssen.
  • Graziano  Antonazzo , via Facebook 26.08.2015
    Morgen zusammen, wenn du alle 7500km nach addblue suchst, dann Fährst du immer mit anhänger oder der Verbrauch ist nicht in Ordnung, es gibt bereits Updates die dies eventuell beseitigen können. Kontaktiere deinen Händler der hilft dir sicher gerne.
    Grüsse
  • Pascal  Meister , via Facebook 26.08.2015
    Gegen den "selbstbewussten Preis" kann man etwas machen - einen Jahreswagen von einem Direktimporteur kaufen, dann ist das Fahrzeug auch preislich völlig in Ordnung.