Mercedes-AMG C43 Cabrio im Test Weg mit der Herbstdepression!

Der AMG C 43 schliesst die Lücke zwischen dem komfortablen C-Klasse Cabrio und der C 63-Sportversion. Wie sich der 367 PS starke Allradler fährt – luxuriös oder sportlich – zeigt der Test.

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Nach einem grandiosen Spätsommer werden die Tage nun wieder merklich kürzer – der Herbst hat die Schweiz voll im Griff. Und auch das Cabrio-Wetter ist vorbei. Wirklich? Nicht mit dem neuen AMG C 43 Cabrio, das Mercedes' Palette nach dem C 63 um ein weiteres sportliches, viersitziges Cabrio erweitert.

Offen – auch im Herbst

Trotz Temperaturen von kaum mehr als 10 Grad wollen wir an diesem kühlen Herbsttag Frischluft geniessen. Nach 20 Sekunden (und bis 50 km/h) ist das elektrische Verdeck geöffnet – frieren müssen wir aber dennoch nicht. Mercedes' «Airscarf» in den Kopfstützen wärmt unseren Nacken, das «Aircap» über der Windschutzscheibe minimiert Luftverwirbelungen im Innenraum.

Und so cruisen wir dahin, vorerst auf Komfortstufe, welche die adaptiven Dämpfer des Sportfahrwerks angenehm sanft auslegt.

In diesem Fall tut etwas heisse Luft gut: Der «Airscarf» wärmt die Nacken von Fahrer und Beifahrer. play
In diesem Fall tut etwas heisse Luft gut: Der «Airscarf» wärmt die Nacken von Fahrer und Beifahrer. Patrick Bizzarri
Von «Comfort» zu «Sport»

Auf «Sport» heizt uns der V6-Biturbo dann aber ein: 367 PS stehen ohne spürbare Verzögerung bereit. Die Dämpfer werden straffer, die 9-Gang-Automatik verkürzt die Schaltzeiten.

So wird aus dem gediegenen Cruiser ein potenter Sportler, der auch die schnelle Passfahrt nicht scheut und dessen Sound nun deutlich grollend im Hintergrund zu vernehmen ist.

Mercedes-AMG C43 Cabrio play
Im übersichtlichen Mercedes-Cockpit wird es geschlossen dank Akustikverdeck angenehm ruhig. Patrick Bizzarri

Auf der Passhöhe und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt heisst es aber: Dach zu! Wir geniessen die Ruhe wie in einer Limousine dank des optionalen Akustikverdecks (355 Fr.), erschrecken aber, als wir später noch einen Blick in den allzu kleinen Kofferraum werfen. Für grössere Reisen müssen die an sich ausreichend Platz bietenden Rücksitze als Stauraum herhalten.

Fazit

Mit fast 100'000 Franken ist das C 43-Test-Cabrio zwar ein wirkungsvolles, aber auch teures Mittel gegen die Herbstdepression.

Publiziert am 02.11.2016 | Aktualisiert am 02.11.2016
Technische Daten

Mercedes-AMG C 43 4Matic Cabrio

Antrieb: 3.0-V6-Biturbobenziner, 367 PS, 520 Nm@2000/min, 9-Gang-Automatik, Allradantrieb
Fahrleistungen: 0-100 km/h 4,8 s, Spitze 250 km/h
Masse: L/B/H 4,76/1,88/1,42 m, 1870 kg, Laderaum 285–360 l
Verbrauch: Werk/Test 8,4/9,3 l/100 km, 194/216 g CO2/km, Energieeffizienz G
Preis: Ab 79'400 Franken (Basis: C 180, 156 PS, ab 44'900 Fr.)
Plus: Kraftvoller V6, Komfortniveau Innenraum, Fahrwerk
Minus: Wenig Platz im Kofferraum, teure Extras, hohes Gewicht

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1 Kommentare
  • Stefan  Arber aus Zürich
    03.11.2016
    Wozu immer der doofe Kommentar, dass das Auto wenig Stauraum hat? Wer ein Fahrzeug mit viel Stauraum sucht wird sicher nicht ein Cabrio kaufen. Dafür gibt es grössere Autos, unter anderem auch Kombis. Diese Kommentare hört man nun wirklich schon seit Jahren. Bitte lasst es mal sein.....