Mazda MX-5 im 1-Jahres-Test Sommermärchen

Das lange Warten hat sich gelohnt! Der Spätsommer 2016 war ganz nach dem Gusto unseres Langzeittesters, dem Mazda-Roadster MX-5.

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Einfacher geht es nicht! Mit einer Hand lässt sich die Stoffmütze des Kultroadsters Mazda MX-5 öffnen und schliessen – und das erst noch innerhalb nur zwei Sekunden vom Fahrersitz aus. Perfekt für das oft wechselhafte Wetter in der Schweiz. Beginnt es zu regnen, können wir das Verdeck an einem Stopp oder Rotlicht schliessen, ohne auszusteigen – und ebenso leicht wieder öffnen, sobald die Sonne wieder durch die Wolken blinzelt.

Zugegeben, ein wenig Körperakrobatik braucht es, um die Verriegelung in unserem Rücken zu öffnen und so steigert das Schweizer Wetter zu Beginn dieses Sommers die Beweglichkeit der SonntagsBlick-Autoredaktion.

Offen durch den Sommer

Aber je länger der Sommer dauert, desto weniger Verrenkungen sind nötig. Das Dach bleibt meist durchgehend offen und der MX-5 erfreut uns mit frischem Fahrtwind, sei es auf Wochenendausflügen in die Schweizer Alpen, nach Luxemburg, Italien, Österreich oder bei einem längeren Roadtrip nach Korsika.

Das Dach des MX-5 blieb während des sonnigen Schweizer Sommers 2016 meistens offen. play
Das Dach des MX-5 blieb während des sonnigen Schweizer Sommers 2016 meistens offen. Jürg A. Stettler

Auf der französischen Mittelmeerinsel ziehen wir unserem Mazda die Stoffmütze fast nur noch bei Zwischenstopps und zum Schlafen auf. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Cabrios bleibt der Kofferraum auch bei offenem Verdeck gleich gross. 130 Liter stehen zur Verfügung. Das ist nicht gerade üppig, reicht aber für den Alltagseinkauf oder eine verlängertes Weekend zu zweit – vorausgesetzt, die Reisetaschen sind etwas formbar.

Schalten, schlängeln, stechen

Zum Glück: Denn mit seinen kompakten Abmessungen von nicht mal vier Metern Länge und nur 1,74 Metern Breite ist der MX-5 genau die richtige Wahl für die engen Küsten- und Bergstrassen Korsikas. Wir schalten schnell durch die sechs Gänge der knackigen Handschaltung und so schlängelt sich der 160 PS starke Hecktriebler flink die Berge hoch oder an den Strand runter.

Wie für den MX-5 geschaffen: eine kurvige Bergstrasse auf Korsika. play
Wie für den MX-5 geschaffen: eine kurvige Bergstrasse auf Korsika. Martin A. Bartholdi

Mit der direkten Lenkung stechen wir präzise durch die engsten Haarnadelkurven. Das Handling ist dank idealer Gewichtsverteilung (50:50) und tiefem Schwerpunkt hervorragend, weshalb das Heck gar nicht erst ans Ausbrechen denkt. Überraschend: Trotz der holprigen Strassen und des eher straffen Fahrwerks machen wir locker achtstündige Touren und steigen entspannt aus.

Bescheiden an der Tankstelle

Daran ändert sich auch nichts, als wir an der Tankstelle halten. Der MX-5 erfreut uns trotz viel Fahrspass mit seiner Sparsamkeit: Unser Testverbrauch hat sich auf Höhe der Werksangabe von 6,6 Litern eingependelt.

Werksangaben sind oft utopisch tief, beim MX-5-Vierzylinder-Benziner stimmt der angegebene Verbrauch aber mit unserem überein. play
Werksangaben sind oft utopisch tief, beim MX-5-Vierzylinder-Benziner stimmt der angegebene Verbrauch aber mit unserem überein. Jürg A. Stettler

Klar, auf französischen oder deutschen Autobahnen gönnt er sich auch mal über sieben Liter. Doch bei über einem Dutzend Fahrten kam der Roadster mit weniger als sechs Litern aus – Bestwert sind gar fünf Liter auf 100 km. Echt stark!

Publiziert am 19.09.2016 | Aktualisiert am 19.09.2016
Technische Daten

Mazda MX-5 Skyactiv-G 160 «Revolution Pack»

Antrieb: 2.0-Liter-R4-Benziner, 160 PS, 200 Nm ab 4600/min, 6-Gang-Handschaltung, Heckantrieb
Fahrleistungen: 0-100 km/h 7,3 s, Spitze 214 km/h
Masse: Länge/Breite/Höhe 3,92/1,74/1,23 m, Gewicht 1075 kg, Laderaum 130 l
Verbrauch: Werk/Test 6,6/6,6 l/100 km, 154/154 g CO2/km, Energieeffizienz F
Preis: Basis bei Testbeginn ab 33'900 Franken (Testwagen inkl. Optionen 37'650 Fr.)

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3 Kommentare
  • Daniel  Evans 19.09.2016
    Nicht umsonst der mit abstand am meisten verkaufte Sportwagen der Welt.
    Wenig für wenig Geld, weil eben wenig manchmal viel, viel mehr ist.
    • Marco  Gisler 20.09.2016
      Absolut. Und er neue macht auch optisch wirklich was her. Ein bisschen mehr Bums wäre noch wünschenswert. 240 PS bei dem Gewicht wäre Bombe!
    • Gabor  Posch 20.09.2016
      240 PS, und dann sind wir wieder bei 50000 Franken. Nein, nein, der Wagen ist, eben aufgrund des Gewichts und auch wegen seines Schwerpunkts, bestens bedient mit 160 PS. Er sei sogar mit 130 PS 1A motorisiert, hab ich mir sagen lassen.