Mazda 3 Skyactiv-D 105 Revolution Mehr Fahr- als Spar-Spass

Die Japaner versprechen für den Mazda 3 mit dem neuen 1,5-Liter-Turbodiesel bei 105 PS einen Verbrauch von 3,8 Liter. Bei unserem Test musste der kompakte Fünftürer beweisen, ob er tatsächlich so sparsam ist – und ob dabei nicht der Fahrspass auf der Strecke bleibt.

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Klingt beim Starten der kalte Mazda-3-Selbstzünder noch etwas rau, werden Klang und Lauf bei zunehmender Temperatur bald spürbar sanfter. Positive Überraschung: Untermotorisiert wirkt der 1,3 Tonnen schwere Mazda 3 mit seinem 105-PS-Diesel nie.

Preis-Leistung stimmt

Ein kleines Turboloch kann er zwar nicht kaschieren. Und ein Spitzensportler ist unser Testwagen mit der optionalen 6-Gang-Automatik (2700 Fr.) auch nicht.

Mit dem 1,5-Liter-Motor ist der Mazda zwar flott, aber nicht so sparsam wie versprochen. play
Mit dem 1,5-Liter-Motor ist der Mazda zwar flott, aber nicht so sparsam wie versprochen. Timothy Pfannkuchen

Aber die Leistungsentfaltung ist angenehm linear und ermöglicht so entspanntes Fahren. Und damit bietet der ab 28'900 Franken erhältliche Mazda 3 Skyactiv-D 105 Revolution kombiniert mit dem bewährt guten Fahrwerk durchaus Fahr-Spass.

Technische Daten

Mazda 3 Skyactiv-D 105 Revolution

Antrieb: 1,5-l-4-Zylinder-Diesel, 105 PS, 270 Nm ab 1600/min, 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb
Fahrleistungen: 0-100 km/h in 11,0 s, Spitze 186 km/h
Masse: L/B/H 4,58/1,80/1,45 m, Gewicht 1340 kg, Kofferraum 419 l
Verbrauch: Werk/Test 3,8/6,1 l/100 km, CO2 114/161 g/km, Energieeffizienz B
Preis: Ab 28'900 Franken (Basis: Skyactiv-G 100 Challenge, 100 PS, ab 18'450 Fr.)

Negative Überraschung: So sparsam wie von Mazda versprochen, arbeitet der extrem niedrig verdichtete Diesel im Test leider nicht.

Dass wir die Werksangabe von 3,8 Litern nicht erreichen würden, war uns klar. Dennoch hätten wir einen etwas tieferen Testschnitt als unsere 6,1 Liter erwartet.

Nachgeschärft

Neuer Mazda 6

Auch der Mazda 6 erhält ein Facelift. Die meisten Neuerungen (etwa eine Fahrdynamik-Regelung) hat Mazda unters Blech gepackt. Die Motorenauswahl umfasst zwei Benziner (165 und 192 PS), daneben bietet Mazda zwei Dieselmotoren mit 150 PS und 175 PS an (im Kombi auch mit 4x4). Für die Kraftübertragung sorgen ein Handschaltgetriebe oder eine Sechs-Stufen-Automatik. Verkaufsstart ist am 16. September. Den Kombi gibts ab 34'850 Franken, die Limousine (mit umfassenderer Ausstattung) ab 39'650 Franken.

Optisch hat sich (fast) nichts getan, unter dem Blech wurde der Mazda 6 jedoch fleissig optimiert. play
Optisch hat sich (fast) nichts getan, unter dem Blech wurde der Mazda 6 jedoch fleissig optimiert. Werk
Publiziert am 12.09.2016 | Aktualisiert am 12.09.2016
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2 Kommentare
  • Moritz  Engler aus Zürich
    12.09.2016
    In der Tat muss man die 6.1 Liter erst mal schaffen. Gibt der Hersteller 3.8 l an, so sind rund 4 l Verbrauch machbar. 5 Liter schafft jeder, der sich Mühe gibt. Eine Autojournalist braucht aber 6 Liter.
  • Daniel  Evans 12.09.2016
    Wäre ja etwas ganz neues wenn es hier mal einen Tester geben würde, der brauchbar fahren kann.
    Sorry aber mit ein wenig vorrausschauendem Fahren, Beschleunigen sind mit diesem Auto 4.5-4.8l locker möglich. Ohne ein Verkehrshindernis zu sein oder auf Radio und Klima verzichten zu müssen.
    Aber eben, wenn man die ganze Zeit entweder voll auf der Bremse oder voll auf dem Gas steht ist der Verbrauch realistisch.
    Btw die 6.1 schaffe ich mit dem Mazda6, Allrad, Automat, 2200ccm.