Kostet wenig, packt viel: Dacia Dokker Stepway im Test Voll dokker!

Keiner liebt sie, viele kaufen sie: Dacias wie der Dokker sind die Underdogs der Autowelt. Doch der Stepway im Geländelook zeigt erneut: Billig fühlt sich nicht mal so billig an.

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Erfinden wir doch mal ein Wort. Billigmobile à la Dacia Dokker nennen wir oft «währschaft». Doch passt das eher auf «Ghackets mit Hörnli» als Cityvans mit Platz. Wie wäre es also mit «dokker»? Auch die neue Stepway-Geländelook-Variante ist voll dokker, also ein Typ mit Bärenhunger auf Ladegut und die Fahrt von A nach B, aber Diätlaune beim Geldvespern.

Klar sind zwei Zentimeter mehr Bodenfreiheit ein Styling-Scherz. Aber der Rustikal-Look macht optisch gute Laune. Beim Einstieg vergeht das Lachen. Innen grau und trist wie ein vernebelter Herbstmorgen. Dann finden wir die Sonnenseite: Alles solide, null Rätsel beim Bedienen, top Multimedia-Navi. Und endlos Platz fürs Zügeln, Blumenkisten oder Partys.

Voll dokker also. Bis auf die Gänge, die Verstecken spielen: Geschaltet werden will stetig. Dann zieht der Diesel so tapfer, dass manch BMW-Fahrer staunt, teilt das aber auch laut nagelnd mit. In Kurven wankt der Stepway fröhlich, aber federt dafür ordentlich weich, und die gute Lenkung und Wendigkeit punkten innerorts. Vergnügen mässig – Nutzen enorm.

Im Testauto kosten 4,36 Meter Auto 18'950 Franken – samt Klima (wegen Hitze oft an und mit Schuld an 7,2 l/100 km im Test), Navi, Sitzheizung oder Parksensoren. Sehr dokker!

Publiziert am 29.07.2015 | Aktualisiert am 29.07.2015

Dacia Dokker Stepway dCi 90

1.5-R4-Turbodiesel, 90 PS, 200 Nm@1750/min, 5-Gang, Front Fahrwerte 0–100 km/h 13,9 s, 162 km/h Masse 1280 kg, 800–3000 l Verbrauch Werk/Test 4,5/7,2 l/100 km = 118/190 g CO2/km, Energie B Listenpreis 18'500 Fr. (Basis-Dokker 1.6/102 PS: 11'900 Fr.)

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7 Kommentare
  • Rocco  Polizzi , via Facebook 29.07.2015
    An Herr Schlemmer ich glaube sie sind über die Schweizer Löhne nicht richtig informiert, Die Schweiz ist nur bedingt ein Hochlohnland, und es beträgt ca. 30 Prozent der Schweizer, und der Rest verdient zwischen 3500-4500Fr. und da macht mann nichts falsch, die kosten sind der Schweiz sind zu hoch im Verhältnis zum Lohn, und über 1000000 sind von Armut betroffen, wo kann mann sich einen BMW leisten?
  • Jean-Pierre  Wüthrich , via Facebook 29.07.2015
    Super Bericht des Dacia Dokker.
    Was mich etwas erstaunt, der hohe Verbrauch des Diesel. Fahre seit 5.5.2015 den Dacia Logan MCV II, mit 1.5 dCi, Diesel, - Verbrauch mit meiner Fahrweise zwischen 3.8 und 4.3 Liter pro 100 km und natürlich mit nachgerüsteten 2-Din-DAB+-Autoradio, da ja bei Dacia ab Werk DAB+ Digitalradio nicht bestellen kann. Meine Freundin fahrt auch Dacia Logan, mit 0.9 Turbobenziner und auch mit DAB+-Autoradio und wir sind sehr zufrieden.
  • Horst  Schlemmer aus Einsiedeln
    29.07.2015
    Wer sich in der Schweiz als Hochlohnland nicht mal mindestens einen Skoda Roomster leisten kann, macht was falsch. Dieser Kangoo-Neuaufwasch kann nur Schrott sein, der Kangoo tauchte auch nichts,
    Beim Skoda weiss man, dass VW-Qualität angesetzt wird und hat ein vernünftiges Auto.
    Ein ordentlicher Schweizer sollte also was vernünftiges fahren! Besser sogar den 2er BMW Van.
    • Restless  Lex aus Bubendorf
      29.07.2015
      Mal abgesehen von der Tatsache, dass es den Roomster nicht mehr neu zu kaufen gibt, ist es nicht eine Frage des Könnens, sondern des Wollens! Hinzu kommt die Tatsache, dass die Hälfte der in der Schweiz eingelösten Autos nicht gekauft sondern geleast sind zum Thema Können!. Und die ach so hoch gelobte VW-Technologie ist nicht besser als die der Franzosen, sie vertuschen nur die Rückrufaktionen besser bzw. ersetzen beim nächsten Service stillschweigend das fehlerhafte Teil, ebenso BMW!
    • Emre  Yilmaz 29.07.2015
      nie im leben würde ich für solche hässliche kisten viel geld ausgeben. lieber dacia als diesen skoda, billiger und weniger wertverlust. diese kisten sind doch nur zum arbeiten. bmw 2er van auch potthässlich.. emotionen fehlanzeige. ein ordentlicher schweizer fährt eine limousine,kombi,SUV oder sportwagen.
      wahrscheinlich sind diese handwerkerautos technisch robuster als andere fahrzeugkategorien.

      solche fahrzeuge fahren im privatgebrauch nur leute, die von a nach b kommen wollen , ohne emotionen
  • Pedro  Nasenwasser , via Facebook 29.07.2015
    Neuer Wein in alten Schläuchen.. einfach nur Kangoo aufgepeppt.
  • Christian  Joss aus Zürich
    29.07.2015
    Danke für den humorvollen Bericht. Cool, endlich mal wieder eine Karre mit richtig grossen Fenstern im Fond. Manchmal ist weniger, mehr.