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Normalerweise sparen die Hersteller bei Kleinwagen. Nicht so Kia beim neuen Picanto: die Topversion, die man sich für weniger als 20 000 Franken gerne gönnt, bietet erstaunlich viel Komfort: Sitzheizung, Audiosystem (inkl. iPod-Anschluss), Klimaautomatik, Berganfahrhilfe, ja sogar eine Lenkradheizung – alles serienmässig.
Da liegt das praktische, schlüssellose Zugangssystem mit Starterknopf für 475 Franken problemlos noch im Budget. Übrigens: Bei der Sicherheit machen die Koreaner ebenfalls keine Abstriche – zumindest in der Schweiz. Bei uns gibt’s neben sechs Airbags und ABS auch ESP serienmässig.
Pikanterweise ist der Kleinwagen nicht nur köstlich ausstaffiert, sondern die Zutaten sind auch von guter Qualität. Das Cockpit sieht hübsch aus, die Verarbeitung ist solide. Kia hat sich gar einige clevere Details einfallen lassen: So kann man etwa die zwei Getränkehalter per Knopfdruck in eine grosse Ablagefläche verwandeln.
Der 85 PS starke 1,2-Liter-Benziner treibt das rund eine Tonne leichte Wägelchen agil voran. Die 4-Stufen-Automatik schaltet schnell und ruckelfrei, allerdings verschuldet sie wohl auch den etwas hohen Verbrauch. Fazit: Der Picanto schmeckt uns vor allem im Stadtverkehr und Überland ausgezeichnet. Einzig auf der Autobahn bei Tempo 120 wirds etwas laut im Innenraum.