Kia Optima Sportswagon im Test Rundum-sorglos-Paket?

Mit viel Ausstattung und Platz sowie langer Garantie will Kias neuer Mittelklasse-Kombi Optima punkten.

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Den Kia Optima gabs in der Schweiz bislang nur als Limousine – eine Zeit lang gar nur mit Hybridantrieb. Damit ist nun Schluss. Neu ist der schnittige Koreaner mit markanter Front und ausdrucksstarken LED-Leuchten auch als 4,86 Meter langer Kombi zu haben. Und der überzeugt mit viel Platz (Kofferraum: 552 bis 1686 l), lederbezogenen Sportsitzen mit prima Sitzkomfort und hübsch gemachtem Cockpit.

Goldseite

Billigplastik bei Kia? Fehlanzeige! Alles hervorragend verarbeitet mit toller Haptik. Das Multimediasystem mit 8-Zoll-Touchscreen lässt sich intuitiv bedienen, zudem erleichtern 360-Grad-Kamera sowie automatische Parkhilfe oder Spurhalteassistent den Alltag des Fahrers. Und dank umfassender Garantie (7 Jahre oder 150 000 km) hätte der Optima fast das Potential zum Rundum-sorglos-Paket.

Das Cockpit ist übersichtlich, hervorragend verarbeitet und bietet tolle Haptik . play
Das Cockpit ist übersichtlich, hervorragend verarbeitet und bietet tolle Haptik . Jürg A. Stettler
Schattenseite

Ganz ohne Kritik gehts dann aber doch nicht. Trotz athletischer Optik, Sport-Mode und 245-Benzin-PS scheint uns der Koreaner eher ein Pseudosportler. Sein spezielles GT-Sportfahrwerk ist zu straff, die Lenkung nervös. Zudem bringt der Fronttriebler die Leistung nicht immer optimal auf die Strasse. Schade, das müsste nicht sein.

Im geräumigen Fond sitzen Erwachsene auch auf längeren Strecken sehr bequem und haben genug Platz. play
Im geräumigen Fond sitzen Erwachsene auch auf längeren Strecken sehr bequem und haben genug Platz. Jürg A. Stettler
Die richtige Wahl

Genauso wenig wie der künstlich generierte Motorensound im Innern, der heute nicht mehr zeitgemässe Testverbrauch von 9,7 l/100 km oder das Fehlen einer Stopp-Start-Automatik. Und so fragen wir uns, ob der zwar 100 PS schwächere 1,7-Liter-Diesel (141 PS, 340 Nm) ohne Sportfahrwerk für den Optima Kombi nicht die stimmigere Wahl wäre?

Publiziert am 22.12.2016 | Aktualisiert am 22.12.2016
Technische Daten

Kia Optima Sportswagon «Style GT»

Motor 2.0-R4-Turbobenziner, 245 PS, 353 Nm@4000/min, 6-Gang-Automat, Front
Fahrleistungen 0-100 km/h 7,6 s, Spitze 232 km/h
Masse L/B/H 4,86/1,86/1,48 m, 1795 kg, Laderaum 552 - 1686 l
Verbrauch Werk/Test 8,2/9,7 l/100 km, 191/226 g CO2/km, Energie G
Preis Ab 45'950 Fr. (Basis: 1,7 Diesel, 141 PS, ab 29'950 Fr.)
Plus viel Platz, hübsch und gut verarbeitetes Interieur, umfassende Garantie
Minus hoher Verbrauch, keine Stopp-Start-Automatik

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2 Kommentare
  • Peter  Hofer aus zürich
    22.12.2016
    Schönes Auto, aber wenn ich einen Sportwagen will, kaufe ich keinen Kia. Deshalb wäre sicherlich die Diesel Version die bessere Alternative.
    • Daniel  Evans 23.12.2016
      Sportswagon bezeichnet in diesem Fall den Fahrzeugaufbau als Kombi, auch Stationswagen genannt.
      Ein Sportwagen sollte das niemals werden und ist es natürlich auch nicht.
      Aber ein ansprechend motorisierter Kombi ist es und wie es aussieht einer der besseren Sorte.
      Gibt auch viele Leute die keinen Diesel wollen.
      Was hier eher fehlt ist der Allrad, aber dann wäre es ja ein koreanischer Subaru.