Kia Niro im Test Als Anfänger gleich Profi

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Mazda 6 mit G-Vectoring im Test Stabil auf Kurs
2 Porsche Panamera Turbo im Test Elfer mit Rucksack
3 BMW 3er GT im Test Dreier in XL

Tests

teilen
teilen
0 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

Was ein paar Zahnräder ausmachen: Hybride mit stufenlosem Automat kennen wir als zahnlos. Effizient zwar und prima bei gemütlicher, aber nervig bei flotter Fahrt – weil viel Gas zu nervigem Motoraufheulen führt. Unangenehm wie der Sound eines Zahnarztbohrers.

Kia Niro play
Optisch will der Koreaner ein Mix aus robustem Geländekombi und SUV sein. Andreas Engel

Im Kia Niro aber herrscht Stille. Optisch eher Geländekombi als Offroader, kombiniert er Hybrid mit stimmigem Doppelkupplungsautomat. Eilige Gangart verwirrt jenen ab und zu, aber in der Regel ist er so clever wie das Rezept: Der Niro deckt SUV- und Hybrid-Liga ab, ohne dem Bruder Ioniq von Mutter Hyundai ins Trendgehege zu kommen: Jener zielt als Limousine auf Toyotas Prius. Übrigens: Auch bei Kia folgt 2017 noch ein Plug-in-Hybrid.

Viel «Pfupf», kaum Lärm

Zurück zum Hybrid. Viel flotter als erwartet gehts los: Viel «Pfupf», kaum Lärm – nur am Berg brauchen die 141 PS oft viel Drehzahl. Die Modiwechsel sind stimmig, und obwohl man fast nie elektrisch fährt, geht der Hybrid-Erstling als Hybridprofi durch. Schade nur: im Alltagstest (also Normal- statt Sparfahrt) über sechs Liter. Günstig, aber keine Sensation.

Kia Niro play
Der Kia Niro Hybrid bietet bequeme Sitze und eine gute Übersicht. Andreas Engel

Unterwegs gibt sich der Niro angenehm ausgewogen: kurvenwillig ja, unkomfortabel nein. Tipp: Optionale 18-Zoll-Räder weglassen, dann stört kein Gepolter den Komfort, den wir im ordentlich geräumigen Inneren geniessen. Bequeme Sitze, gute Übersicht, wohnlich-hochwertiges Cockpit – naja, bis auf ein wenig Hartplastik. Irgendwoher muss der Hitpreis ja kommen: Abstandsradar, Leder, Navi, und, und, und sind in 36'400 Franken inbegriffen.

Kia Niro play
Sparsame Fahrweise wird mit einem wachsenden «Eco-Baum» belohnt. Andreas Engel
Publiziert am 03.12.2016 | Aktualisiert am 03.12.2016
Technische Daten

Kia Niro Hybrid

Antrieb Benzin-Elektro-Hybrid (1.6 R4 + E-Motor), 141 PS, 265 Nm@1000-2400/min, 6-Gang-Doppelkupplungsautomat, Front Fahrleistungen 0-100 km/h 11,5 s, Spitze 162 km/h Masse L/B/H 4,36/1,81/1,55 m, 1566 kg, Laderaum 347-1345 l Verbrauch Werk/Test 3,8/6,3 l/100 km, 88/146 g CO2/km, Energie A Preis Ab 36 400 Fr. Plus Feiner Antrieb, gutes Fahrwerk, Vollausstattung, 7 Jahre Garantie Minus Kein Allrad, trübes Innenlicht

teilen
teilen
0 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden
autoscout24.ch

3 Kommentare
  • Felix  Egolf aus CHAM
    03.12.2016
    Herr Kaufmann, das würde mich echt auch interessieren denn schon der PRIUS 3 liess sich ausgesprochen sparsam bewegen! Rufen Sie mich doch mal an. I like HSD!
  • Felix  Egolf aus CHAM
    03.12.2016
    Zum Verbrauch: Mit dem Niro lassen sich im Aggloverkehr über 50 Prozent elektrisch bewältigen wenn man das Hybridsystem kennt. Und für 6.3 L Testverbrauch muss man wirklich mächtig Gas geben. Denn eine verhalten gefahrene 1550 km Runde durch das hügelige Österreich sowie durchs Bündnerland ergab gerade mal 4.2 (errechnete) Liter Verbrauch.
    • Marc  Kaufmann aus Nussbaumen
      03.12.2016
      Mich würde interessieren, wie viel (bzw. wie wenig) Sie mit einem Prius 4 unter gleichen Bedingungen verbrauchen würden...