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Vorne «Hui!» – und hinten zumindest «Nanu?»: Das schönste Argument für den 14 Zentimeter kürzeren C-Max ist das Heck des Grand C-Max. Vorne sieht der Grand so dynamisch aus wie der kleinere Bruder. Aber hinten zeigt er sich klobig. Schade – aber egal: Praktische Schiebe- statt der normalen Türen und 7 statt 5 Sitze (Fr. 1000.-) sind gute Familienargumente.
Im Cockpit sind Bedienung, Sitze, Cockpitstyling und -qualität erster Güte. Dutzende Knöpfchen verwirren aber am Multimediasystem. Umso mehr Gehirnschmalz haben die Ingenieure in die Sitzarchitektur gesteckt. Der Mittelsitz in Reihe 2 lässt sich in einen der Aussensitze falten: Schwupps, weg ist er – und der Durchgang zur Reihe 3 frei oder Platz für eine Tasche. Das Raumangebot fällt ohnehin üppig aus. Dass man in Reihe 3 nur als Kind glücklich reist, liegt eben in der Natur der kompakten Siebensitzer.
Ganz im Gegensatz zum Fahrvergnügen: Hier zeigt der C-Max der Konkurrenz, wie flott ein 7-Sitzer Kurven meistern kann. Zwar wirkt der Grand C-Max etwas behäbiger als der C-Max, aber noch immer verblüffend dynamisch. Ebenso wie sein 140-PS-Diesel mit Doppelkupplungsautomat (Fr. 2500.-): Stark, nie laut und sogar sparsam.