Infiniti Q50 2.0t Sport Die nächste Kampfansage

Bislang gabs den Infiniti Q50 nur mit Diesel oder Hybrid. Nun kommt er auch als Benziner.

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Trotz Werbung in der Formel 1: Nissans in Japan und USA etablierte Nobeltochter Infiniti kennt kaum jemand bei uns. Und schon gar nicht die Produkte. Obwohl die gar nicht schlecht sind. Zum Beispiel die Mittelklasse-Limousine Q50. Diese sieht richtig knackig aus und bietet ein attraktives Interieur mit toller Ausstattung.

Doch die Antriebspalette mit 170 PS-Diesel- (ab 46'644 Fr.) und 364 PS-Hybridversion (ab 67'908 Fr.) war bislang zu klein, um die anvisierte Konkurrenz (Audi, BMW und Mercedes) ernsthaft herauszufordern. Ein von Mercedes zugekaufter Zweiliter-Turbobenziner mit 211 PS (ab 53'380 Fr.) schliesst nun wenigstens die Lücke im Angebot.

Allerdings kann uns die Variante «Sport» unseres Testwagens nicht restlos begeistern. Gerade mit Blick auf die dynamische Optik wünschten wir uns von der Motor-/Getriebeautomatik mehr Temperament für den 1,7 Tonnen schweren Hecktriebler. Besonders stolz ist Infiniti auf die «einzigartige» Steer-by-wire-Lenkung: Auf uns macht sie allerdings einen etwas synthetischen Eindruck. Und trotz verschiedener Verstellmöglichkeiten wird die Rückmeldung nicht besser sondern die Lenkung nur schwergängiger. Ob das reicht, um den deutschen Rivalen den Rang abzulaufen? Wir wagen es zu bezweifeln.

Publiziert am 22.01.2015 | Aktualisiert am 22.01.2015

Infiniti Q50 2.0t Sport

Antrieb 2,0 Liter, 4-Zylinder-Turbobenziner, 211 PS, Heckantrieb, 7-Gang-Automatik
Fahrleistungen 0-100 km/h 7,2 s, Spitze 245 km/h
Masse L/B/H 4,79/1,82/1,45 m, Gewicht 1692 kg, Kofferraum 500 Liter
Verbrauch Werk/Test 6,5/8,6 l/100 km, 151/200 g CO2/km, Energieeffizienz D
Preis Ab 60'450 Franken (Basis: 2.2d, 170 PS, 47'950 Fr.)
Plus Attraktive Form, modernes und gut verarbeitetes Interieur, viele Assistenzsysteme
Minus träger Antrieb, synthetische Lenkung, hoher Testverbrauch

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3 Kommentare
  • Daniel  Evans 23.01.2015
    Sieht chic aus; ist qualitativ Welten vor den Deutschen; ist ausreichend motorisiert; günstig obendrein.
    Also das sollte definitiv reichen;
    Und wegen der geringen Antriebspalette: man hat schlussendlich das drin was eben drin ist und ob man sich zwischen 2 oder 28 Motoren entscheiden musste spielt dann auch keine Rolle mehr....
  • Roger  Maurer aus Neuenhof
    23.01.2015
    Da bin ich ihrer Meinung Herr Eglof. Meiner hat bei 1500kg und 190 PS etwa die selben Fahrwerte.
    Und ich hab mich eigentlich noch nie untermotorisiert gefühlt.
  • Felix  Egolf aus CHAM
    22.01.2015
    In 7.2" auf hundert, Spitze 245 und Antrieb traege, hmmm! Fuer 211 PS und 1692 kg, also 8 kg pro PS sind das doch respektable Werte.