Im BLICK-Test: der Suzuki Vitara Zurück zu den Wurzeln

Suzuki schrumpft den Vitara auf eine handliche Grösse und spendiert ihm eine freche Optik.

Suzuki Vitara «Sergio Cellano»
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Über Stock und Stein rollt Suzuki den Vitara zurück zu seinen Wurzeln. Seit 1998 lief der japanische SUV unter dem Namen Grand Vitara vom Band. Nun erhält er nicht nur seinen ursprünglichen Namen (ohne «Grand»), sondern auch seine einst kompakte Grösse zurück: Von stattlichen 4,30 Metern schrumpft der frisch gestylte Vitara um zwölf Zentimeter auf 4,18 Meter. Und mit 1,78 bzw. 1,61 Metern ist er auch schmaler und flacher als zuvor.

Damit ist der neue Vitara nicht nur handlicher, er erinnert beim Fahren stark an den komfortablen Suzuki SX4 S-Cross, dessen Plattform er teilt. Zudem übernahm der Vitara auch dessen AllGrip-4x4-System, das nochmals verbessert und um eine Bergabfahrhilfe ergänzt wurde. Doch nicht nur Bergabfahrten, auch Steigungen meisterte unser Testfahrzeug mit dem zu Beginn etwas rauhen, aber kräftigen 1,6-Liter-Diesel (120 PS, 320 Nm) problemlos. Schade, bietet Suzuki diesen vorerst nur mit einem etwas schwammigen 6-Gang-Getriebe an. Gemütliche Fahrer, welche die Gänge nicht selbst sortieren möchten, sollten auf die Benzinvariante (120 PS, 156 Nm) zurückgreifen.

Zum gemütlichen Verweilen lädt auch der zweckmässige, aber gut verarbeitete Innenraum ein: Neben einem 7-Zoll-Touchscreen für Navi und Multimedia erhielt der Vitara als Schweizer Sonderedition «Sergio Cellano» auch eine Kaffeemaschine spendiert. Diese kann während der Fahrt im bis zu 1120 Liter fassenden Kofferraum verstaut werden. Übrigens verzichtet der Vitara nicht nur beim Namen, sondern auch beim Preis aufs «Grand»: Suzukis neuer Kompakt-SUV startet bereits ab 22'990 Franken.

Publiziert am 24.04.2015 | Aktualisiert am 25.04.2015

Der Schnellcheck: Suzuki Vitara «Sergio Cellano»

Antrieb 1,6-Liter-Turbodiesel, 120 PS, 4x4, 6-Gang-Schaltgetriebe
Fahrleistungen 0–100 km/h 12,4 s, Spitze 180 km/h
Masse Länge/Breite/Höhe 4,18/1,78/1,61 m, Gewicht 1435 kg, Kofferraum 375 bis 1120 l
Verbrauch
Werk/Test 4,2/6,0 l/100 km = 111/158 g/km CO2, Energieeffizienz A
Preis ab 36'490 Franken (Basis: «Unico», 1,6-l-Benziner, 120 PS, ab 22'900 Fr.)
Plus fairer Preis, sparsamer Motor
Minus unpräzises 6-Gang-Schaltgetriebe, wenig Kopffreiheit im Fond

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2 Kommentare
  • Karl  Müller 25.04.2015
    Es wundert mich, dass es diese Autos noch gibt.
    Ich hatte noch den Vitara erste Generation in den 90er Jahren.
    Beide Türen trotz jährlicher Rostinspektion, durchgerostet. Nach diskusionen wurde auf Kulanz ersetzt. 2 Jahre später Unterboden löchrig, nicht mehr zur MFK, abgeschoben nach Spanien für Touristen.
    Auch mit aller Kraft aufs Bremspedal, eine Vollbremsung war nie möglich.Kein ABS vorhanden
    Jetzt habe ich einen mit Stern, der macht genau was er muss, hällt locker 18 Jahre ohne Ärger.
  • Romano  Focus , via Facebook 25.04.2015
    Da gefällt mir der Innenraum meines 12er Kizashis besser. Aber alles in allem sicher ein tolles Auto wenn man nicht die aufgeblasenen Motoren anderer Hersteller braucht. Nicht umsonst kommt Suzuki stetig mehr auf.