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Oft bereitet am meisten Vergnügen, was man eigentlich gar nicht bräuchte. Im Opel Zafira Tourer übernimmt diesen Part die bis ins Dach reichende Panorama-Frontscheibe, die in der Topausstattung «Cosmo» tolle Sicht bietet und fast etwas Cabriofeeling weckt.
Der Familientransporter als Luxusschlitten? Ja, weil der alte Zafira parallel im Angebot bleibt, legt die dritte Generation des Siebensitzers ausser der Bezeichnung Tourer auch an Grösse (plus 20 cm Länge), Verwöhnaroma und Hightech zu. Wenn der Nachbar mal wieder meckert, Opel baue biedere Autos, darf er gerne mal Platz nehmen: Edle Stoffe, warme Farben und Topqualität ergeben ein gediegenes Ambiente. Nur zu viele Bedienknöpfe verwirren, und der Fahrersitz bietet nicht jedem Pilot die ideale Position.
Als Van punktet der Tourer dafür ganz gross – im wahrsten Sinne des Wortes: Das Raumangebot ist riesig. Wie bewährt verschwinden die zwei Plätze in Reihe 3 im Boden. Wer den hinteren Mittelsitz wegklappt, kann die Fondsitze verschieben und hat enorme Bewegungsfreiheit. Pfiffig sind neue Assistenten (z.B. Totwinkelwarner) und der optional ins Heck integrierte Veloträger (950 Franken) für bis zu vier Velos.
Das Van-Pflichtprogramm sitzt also. Die Kür auch: Der souveräne 165-PS-Diesel ist unter Last kein Leisetreter, aber der Zafira Tourer sonst sehr leise. Für seine Grösse wirkt er handlich, seine Paradedisziplin ist aber die des hoch komfortablen Gleiters.
Fazit: Der Tourer ist der Zafira für Geniesser und noch praktischer – bleibt aber dennoch bezahlbar.