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Was ist neu am Mazda 3? Wir müssen schon genau hinschauen, um die äusseren Unterschiede zum Vorgänger zu finden. Gut, aerodynamischere Stossfänger vorne und hinten. Dazu neu gestylte Räder – «und frische Farben», ergänzt Catherine Sinopoli, Mazda-Pressedame. Unser Testwagen ist aber schwarz – das gab’s zuvor schon.
Innen sind die Änderungen augenfälliger. Der Navi-Bildschirm ist zwar noch immer nicht gross, lässt sich nun aber nicht mehr nur mit der Lupe ablesen. Überhaupt sind die neuen Instrumente übersichtlicher und mitten im Blickfeld weist nun eine kleine Anzeige darauf hin, wann der optimale Zeitpunkt zum Schalten gekommen ist. Apropos Schaltung: Uns sind schon leichtgängigere 6-Gang-Getriebe begegnet.
Womit wir bei der Technik sind. Und da – quasi im Verborgenen – stecken die wichtigsten Verbesserungen. Die Karosseriesteifigkeit wurde optimiert, das Fahrwerk ausgewogener abgestimmt und die Lenkung vermittelt nun deutlich besseren Fahrbahnkontakt. Auch die Geräuschdämmung ist effizienter. Alles in allem fährt sich der Mazda 3 angenehmer.
Wenn da nur nicht der «alte» 2,2-Liter-Turbodieselmotor wäre. Dank der etwas aerodynamischeren Fahrzeugfront und leicht weniger Gewicht arbeitet er nun zwar etwas sparsamer als zuvor. Aber eine moderne Stopp-Start-Automatik sucht man vergebens. Und im Gegensatz zu den Amis müssen wir Europäer noch auf die neue Skyactiv-Motorgeneration für den Mazda 3 warten. Diese gibt’s bei uns ab April 2012 erst nur im CX-5, «später auch im 6er und im 3er», verspricht Sinopoli. Und dann könnte der preiswerte japanische 3er gar zur ernsthaften Alternative des neuen VW Golf VII werden.