Als Seat Mii punktet das Schwestermodell des VW Up mit viel Charme und spanischem Flair.
Es ist wie bei Drillingen. Obwohl sie sich gleichen, sind alle unterschiedlich. Das gilt auch beim neu fünftürigen Stadtflitzer Seat Mii, dem Schwestermodell von VW Up und Skoda Citigo. Der kleine Spanier ist der Charmeur des jungen Trios für urbane Gefilde. Markante Scheinwerfer verleihen ihm einen starken Charakter. Dabei wirkt er modisch und gleichzeitig zeitlos.
Junges Design und praktische Details überzeugen auch im Interieur. Die Türen lassen sich weit öffnen, das Platzangebot ist für Insassen und Gepäck erstaunlich geräumig. Ein luftiges Gefühl vermittelt das riesige, optionale Glasschiebedach. Sehr trendy ist das voll integrierte Kombigerät für Navigation, Bluetooth-Telefon und Bordcomputer. Sicherheit vermittelt der Safety Assist, der bis 30 km/h im Notfall selbstständig bremst. Andererseits wird beim Seat Mii auch gespart. Die hinteren Fenster lassen sich nur ausstellen, die Gepäckablage muss von Hand auf- und abgeklappt werden.
Aktiv Benzin gespart wird beim Modell Ecomotive mit Stopp-Start und Bremsenergierückgewinnung. Der Dreizylinder schluckt nach Werk nur 4,2 l/100 km, im Test mit vielen Autobahnkilometern und Bergfahrten waren es 5,4 l/100 km. Dabei sind die Leistungsreserven im Aggloverkehr mit 75 PS immer ausreichend. So machen Kleinwagen Spass.
Motor 1,0-l-Dreizylinder-Benziner, 75 PS, 95 Nm, Stopp-Start-Automatik, manuelles 5-Gang-Getriebe,
Fahrleistungen 0-100 km/h in 13,2 s, Spitze 171 km/h
Masse Länge/Breite/Höhe = 3,56/1,65/1,48 m, Gewicht 940 kg, Kofferraum 251-951 Liter
Verbrauch Werk/Test 4,2/5,4 l/100 km, 98/126 g/km CO2, Energieeffizienz A
Preis ab 17'100 Fr. (Basisbenziner mit 60 PS ab 13'950 Fr.)
Plus
+ gute Sitzposition
+ clevere Ausstattungsdetails
+ sehr wendiges Stadtfahrzeug
Minus
- hinten nur Ausstellfenster
- Gepäckablage muss von Hand auf- und abgeklappt werden
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