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Der Toyota Prius hat ein grün angehauchtes Image: Seine Besitzer wohnen in Minergie-Häusern, kaufen beim Biobauern ein und fliegen natürlich nicht mit dem Flugzeug in den Urlaub. Wer nicht unbedingt derart militant umweltbewusst denkt, aber trotzdem ein sparsames und umweltfreundliches Auto möchte, könnte sich daher für den neuen Toyota Auris Hybrid begeistern.
Der Auris ist ein hübscher Vertreter der sogenannten Golf-Klasse und bietet als erstes Fahrzeug in diesem Segment Hybrid-Antrieb. Allerdings ist ihm dies nicht anzusehen. Lediglich ein blaues Toyota-Logo und LED-Tagfahrleuchten weisen am Fahrzeug auf seine fortschrittliche Technik hin. Trotz kompakten Abmessungen gibt’s Platz für vier Erwachsene. Einzig der Kofferraum bietet wegen den Lithium-Ionen-Akkus mit 279 rund 75 Liter weniger Stauraum als der normale Auris.
Die Hybridtechnik stammt vom Prius. Wie dort spannen ein 1,8-Liter Benziner (99 PS) und ein Elektromotor (82 PS) zusammen – bei Vollgas und im Power-Mode arbeiten beide mit 136 PS. Beim Bremsen und im Schiebebetrieb wird die Batterie aufgeladen. Rein elektrisch kommt der Auris etwa zwei Kilometer weit. Schaltet man dagegen auf Eco-Mode um, ist die Gasannahme spürbar verhaltener und zwingt so zu ökologischem Fahrstil.
Was etwas nervt ist das stufenlose Automatikgetriebe, das auf durchgedrücktes Gaspedal mit gequältem Heulen reagiert. Das ausgewogene Fahrwerk und die serienmässigen Leichtlaufreifen geben sich sehr komfortabel – bei Bodenunebenheiten und in Kurven.
Auch beim Preis kann der Auris Hybrid punkten. Mit einem Basispreis (Linea Luna) von 33900 Franken kostet er so viel wie jeder durchschnittliche Kompaktwagen. Ist dabei aber 5800 Franken günstiger als der Toyota Prius.